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Neuerscheinungen am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften

Matthias Buck, Florian Hartling, Sebastian Pfau (Hrsg.): Randgänge der Mediengeschichte

Die „Randgänge der Mediengeschichte“ umkreisen bekannte und unbekannte Territorien der Historiographie und widmen sich damit einem der größeren Themengebiete der Medien(kultur)wissenschaft. Der vorliegende Band stellt aktuelle Forschungspositionen zusammen, die noch vorhandene weiße Flecken im Feld explorieren. Dazu gehört der große mediengeschichtliche Überblick ebenso wie Einzelstudien zur Bildgeschichte von den Ikonen bis zum digitalen Bildschnitt, zu Emotionen und Medien aus mediengeschichtlicher Perspektive, zur Technikgeschichte der Medien, zur Geschichte von Hören und Medien, zur Geschichte von Medien und Öffentlichkeit sowie zur Medienanalyse unter medienhistorischer Fragestellung. Dabei werden unterschiedliche systematische Facetten der Mediengeschichtsschreibung beleuchtet, sei es die technische Herausbildung von Einzelmedien, die Geschichte von institutionellen Entwicklungen oder die Beschreibung von programmgeschichtlichen Aspekten.  Weitere Informationen: http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-16779-4/Randgaenge-der-Mediengeschichte.html   

Matthias Buck, Florian Hartling, Sebastian Pfau (Hrsg.) (2010): Randgänge der Mediengeschichte. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
322 Seiten, ISBN 978-3-531-16779-4

Matthias Buck, Florian Hartling, Sebastian Pfau (Hrsg.) (2010): Randgänge der Mediengeschichte. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. 322 Seiten, ISBN 978-3-531-16779-4

Matthias Buck, Florian Hartling, Sebastian Pfau (Hrsg.) (2010): Randgänge der Mediengeschichte. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.  322 Seiten, ISBN 978-3-531-16779-4

Sebastian Pfau:  Vom Seriellen zur Serie – Wandlungen im DDR-Fernsehen

Fernsehserien entsprechen durch ihr periodisches Auftreten nicht nur der strukturierten Form des Massenmediums Fernsehen, sondern sie eignen sich auch besonders gut, um in den ebenfalls durchstrukturierten Alltag der Fernsehzuschauer integriert zu werden. Dieses Genre spielt in der Programmgeschichte vor allem deshalb eine herausragende Rolle, weil es jenseits von nonfiktionalen informierenden Programmangeboten auf unterhaltende Art und Weise Leitbilder transportieren kann. Im Unterschied zu vordergründiger Propaganda werden Serien vom Rezipienten nicht als von oben oktroyiert, sondern als angenehm und kurzweilig empfunden. Zudem werden sie nicht im gleichen Ausmaß wie nonfiktionale Sendeformen an der Realität gemessen. Somit sind sie weniger mit den Anforderungen an Authentizität konfrontiert und können so vielfältige Formen der Bearbeitung des Alltags der Rezipienten aufgreifen, ohne per se dem Ideologieverdacht zu unterliegen.  Sebastian Pfau widmet sich in seiner Arbeit der Aufarbeitung der Entwicklungsgeschichte von Familienserien im Programm des DDR-Fernsehens und nimmt dabei eine deskriptive Analyse der thematischen, dramaturgischen, qualitativen und quantitativen Entwicklungstendenzen vor.

Weitere Informationen: http://www.univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,930   

Sebastian Pfau (2009):  Vom Seriellen zur Serie – Wandlungen im DDR-Fernsehen. Die Entwicklung von fiktionalen Serien im DDR-Fernsehen mit dem Schwerpunkt auf Familienserien. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag.
245 Seiten, ISBN 978-3-86583-348-8

Sebastian Pfau (2009): Vom Seriellen zur Serie – Wandlungen im DDR-Fernsehen. Die Entwicklung von fiktionalen Serien im DDR-Fernsehen mit dem Schwerpunkt auf Familienserien. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag. 245 Seiten, ISBN 978-3-86583-348-8

Sebastian Pfau (2009):  Vom Seriellen zur Serie – Wandlungen im DDR-Fernsehen. Die Entwicklung von fiktionalen Serien im DDR-Fernsehen mit dem Schwerpunkt auf Familienserien. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag. 245 Seiten, ISBN 978-3-86583-348-8

Sascha Trültzsch, Thomas Wilke (Hrsg.) (2010): Heißer Sommer - Coole Beats

Heißer Sommer – Coole Beats heißt das jüngst erschienene Buch der beiden Medien- und Kommunikationswissenschaftler Sascha Trültzsch und Thomas Wilke und es beschäftigt sich mit populärer Musik und ihren medialen Repräsentationen in der DDR. Das recht weit gespannte Feld thematisiert  das besondere Verhältnis zwischen staatlicher Kontrolle, Kreativität und popkultureller Entwicklung. Dieser Sammelband vereinigt Beiträge über Poster in Zeitschriften (Bernd Lindner), der Inszenierung von Jugendkultur im DDR-Fernsehen (Ed Larkey), thematische Rundfunk-Ausflüge: zum  Jazz (Rainer Bratfisch), zum Heavy Metal (Uwe Breitenborn), zum Schlager (Christian Könne). Weitere Themen des Bandes sind DEFA-Filme (Georg Maas), Familienserien (Sascha Trültzsch), Sozialistischer Pop (Heiner Stahl) sowie Diskotheken (Thomas Wilke).

Weitere Informationen: http://www.peterlang.de/Index.cfm?vID=58609&vHR=1&vUR=2&vUUR=1&vLang=D   

Sascha Trültzsch, Thomas Wilke (Hg.) (2010): Heißer Sommer - Coole Beats. Zur populären Musik und ihren medialen Repräsentationen in der DDR. Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang.
215 Seiten, ISBN 978-3-631-58609-9

Sascha Trültzsch, Thomas Wilke (Hg.) (2010): Heißer Sommer - Coole Beats. Zur populären Musik und ihren medialen Repräsentationen in der DDR. Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang. 215 Seiten, ISBN 978-3-631-58609-9

Sascha Trültzsch, Thomas Wilke (Hg.) (2010): Heißer Sommer - Coole Beats. Zur populären Musik und ihren medialen Repräsentationen in der DDR. Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang. 215 Seiten, ISBN 978-3-631-58609-9

Thomas Wilke: Schallplattenunterhalter und Diskothek in der DDR

Diskotheken entstanden in der DDR am Ende der 60er Jahre nicht wie in anderen Ländern aus privatwirtschaftlicher Initiative als Regulativ eines nachgefragten Angebotes, sondern unter einengenden staatlichen Vorstellungen, Vorgaben und Kontrollen, zugleich aber auch unter staatlicher Protektion, Integration und Förderung. Der Band geht der dynamischen Diskothekenentwicklung nach, rekonstruiert entstandene Strukturen, Gesetzlichkeiten und inhaltliche normative Vorstellungen und diskutiert das umfängliche Ausbildungs- und Prüfungssystem für die Amateure. Probleme für Musik und Technik, die sich aus den bekannten wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten ergaben, werden im Kontext Diskothek thematisiert.   Denn trotz der von offizieller Seite konstatierten Probleme fehlender „sozialistischer Tanzmusik“, schwer zu beschaffender und ungenügender Unterhaltungselektronik, unbefriedigender Diskjockey-Qualität an der Basis sowie unzureichender Räumlichkeiten und Gastronomie, die sich auch in veröffentlichten Leserbriefen wiederfinden, erfreute sich die Diskothek in der DDR seitens des Publikums einer überaus großen Beliebtheit und Resonanz. In einer theoretischen Auseinandersetzung wurde der mediale Gehalt der Diskothek diskutiert und die relevanten Faktoren in ein medienwissenschaftlich verankertes Dispositivkonzept integriert.

Weitere Informationen: http://www.univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,931#   

Thomas Wilke (2009): Schallplattenunterhalter und Diskothek in der DDR. Analyse und Modellierung einer spezifischen Unterhaltungsform. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag.
541 Seiten, ISBN: 978-3-86583-398-3

Thomas Wilke (2009): Schallplattenunterhalter und Diskothek in der DDR. Analyse und Modellierung einer spezifischen Unterhaltungsform. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag. 541 Seiten, ISBN: 978-3-86583-398-3

Thomas Wilke (2009): Schallplattenunterhalter und Diskothek in der DDR. Analyse und Modellierung einer spezifischen Unterhaltungsform. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag. 541 Seiten, ISBN: 978-3-86583-398-3

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