Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Blick auf das mitteldeutsche Multimediazentrum

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Dept. Medien- und
Kommunikationswissenschaften

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Aktuelles

Studienbotschafter Daniel Wachsmuth studiert Medien- und Kommunikationswissenschaften

Veröffentlichung: Alte Länder – neue Länder

Gemeinsame Perspektiven und Herausforderungen. Herausgegeben von Andreas H. Apelt/Hanns Schneider

Der Beitrag von Dr. Cordula Günther „Von wegen Mauer im Kopf? Jugend in Ost und West“ ist in der Publikation „Alte Länder – neue Länder“ des Mitteldeutschen Verlag in Halle (Saale) erschienen. Cordula Günther widmet sich in ihrem Text der jungen Generation in Ost und West, ihrem jeweiligen Blick auf die anderen Deutschen, ihren persönlichen Erfahrungen und den durch die Medien vermittelten Bilder voneinander.

Dabei geht es bei der jüngeren Generation immer weniger um Stereotype und Klischees, sondern vielmehr um Gemeinsamkeiten. Noch bestehende Unterschiede werden zunehmend als regionale Besonderheiten aufgefasst.

Mehr zum Inhalt des Sammelbandes:
www.mitteldeutscherverlag.de    (Link gekürzt)


Unser Department bei der Langen Nacht der Wissenschaften

Am 01. Juli 2016 fand in Halle (Saale) die 15. Lange Nacht der Wissenschaften statt. Von 18 bis 01 Uhr morgens konnten Interessierte an zahlreichen Veranstaltungen von knapp 90 Instituten und anderen universitären Einrichtungen teilnehmen.

Mit dabei war natürlich auch unser Department. Von 19:30 bis 22:30 Uhr wurden am Universitätsplatz 1 ausgewählte Filme von Studierenden aus dem Studienjahr 2015/16 gezeigt. Mit dabei waren Ergebnisse aus folgenden Projekten: „Zukunftsstadt: Halle-Neustadt Stadt. 2050“, „Filme gegen das Vergessen, 'Stolpersteine' in Halle (Saale)“ und „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“.

Mehr Informationen zur Langen Nacht inklusiver alle Veranstaltungsstandorte und -uhrzeiten    sind auf der offiziellen Webseite    zu finden.


"Nellys Abenteuer" feiert Deutschlandpremiere

"Nellys Abenteuer" wurde von INDI FILM produziert und kommt 
im Herbst 2016 in die deutschen Kinos | Foto: INDI FILM

"Nellys Abenteuer" wurde von INDI FILM produziert und kommt im Herbst 2016 in die deutschen Kinos | Foto: INDI FILM

"Nellys Abenteuer" wurde von INDI FILM produziert und kommt
im Herbst 2016 in die deutschen Kinos | Foto: INDI FILM

Am 24. Juni 2016 wurde der Kinderfilm „Nellys Abenteuer“ im Rahmen des Kinderfilmfests in München das erste Mal in Deutschland auf großer Leinwand gezeigt. Der Film, bei dem MuK-Dozentin Uta Kolano am Drehbuch mitgewirkt hat, feierte bereits Ende Mai auf dem Transilvania International Film Festival    in Cluj (Rumänien) Weltpremiere.

„Nellys Abenteuer“ zeigt die außergewöhnliche Reise der 13-jährigen Nelly, die ihre Ferien in Rumänien verbringt. Doch der Urlaub verläuft anders als geplant und Nelly erlebt mit ihren zwei neuen Freunden Tibi und Roxana so manches Abenteuer. Dabei lernt sie Rumänien von einer ganz anderen Seite kennen. Mehr Informationen zum Film sind auch in der aktuellen Ausgabe des MuKJournals zu lesen.


Masterstudiengang MM&A gewinnt DJV-Nachwuchspreis

Glückliche Gewinner und offizielle Vertreter: Niklas Ottersbach (Platz 3), IHK-Präsident Klaus Olbricht, Maren Schuster (Siegerprojekt), Gerald Perschke (DJV-Landesverband Sachsen-Anhalt), Hans Jakob Rausch (Platz 2). (v.l.n.r.) | Foto: Viktoria Kühne

Glückliche Gewinner und offizielle Vertreter: Niklas Ottersbach (Platz 3), IHK-Präsident Klaus Olbricht, Maren Schuster (Siegerprojekt), Gerald Perschke (DJV-Landesverband Sachsen-Anhalt), Hans Jakob Rausch (Platz 2). (v.l.n.r.) | Foto: Viktoria Kühne

Glückliche Gewinner und offizielle Vertreter: Niklas Ottersbach (Platz 3), IHK-Präsident Klaus Olbricht, Maren Schuster (Siegerprojekt), Gerald Perschke (DJV-Landesverband Sachsen-Anhalt), Hans Jakob Rausch (Platz 2). (v.l.n.r.) | Foto: Viktoria Kühne

Die Studierenden des Masterstudiengangs MultiMedia & Autorschaft (Jahrgang 2013-15) haben mit dem Webspecial „Grenzenlos – Wege nach der Wende“ den ersten Preis des Journalistennachwuchswettbewerbs 2015 in Sachsen-Anhalt gewonnen. In dem Projekt, welches zum 25-jährigen Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung veröffentlicht wurde, folgten die Studierenden den Lebenswegen ehemaliger DDR-Bürger. Mithilfe zahlreicher multimedialer Einsatzformen zeichneten sie Veränderungen, Träume, Wünsche aber auch Enttäuschungen nach. Das überzeugte auch die Jury: „Sie haben die vermeintlich alten Geschichten ganz neu erzählt. Mit zum Teil unverbrauchten und überzeugenden Protagonisten.“ Das Ergebnis ihrer Arbeit präsentieren die Studierenden auf www.grenzenlos-wendewege.de   .

Die Plätze zwei und drei belegten der TV-Beitrag „7 Tage … unter Singles“ vom NDR und der Radiobeitrag „Viele Pässe, kein Pass“ von MDR-Sputnik. Seit 2002 wird der Preis vom Deutschen Journalistenverband, dem DJV-Landesverband Sachsen-Anhalt und der IHK Magdeburg ausgeschrieben. Insgesamt ist der Preis mit 3.500 Euro dotiert, Platz 1 erhält 2.000 Euro.

Weitere Informationen:
www.mmautor.net   
www.facebook.com/mmautorschaft    
www.magdeburg.ihk.de    (Link gekürzt)


Call for Papers: WILDWECHSEL - Rainer Werner Fassbinder transmedial.

Tagung des Departments Medien- und Kommunikationswissenschaften (MuK) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Zusammenarbeit mit der Edition Text + Kritik am 03. und 04. November 2016 im Multimediazentrum (MMZ) in Halle (Saale).

Rainer Werner Fassbinder (flickr/Festival de Cine Africano - FCAT)

Rainer Werner Fassbinder (flickr/Festival de Cine Africano - FCAT)

Rainer Werner Fassbinder (flickr/Festival de Cine Africano - FCAT)

„Wildwechsel" – ein Theaterstück von Franz Xaver Kroetz, von Rainer Werner Fassbinder 1972 für das Kino verfilmt. Der Film, später vom Dramatiker Kroetz für weitere Ausstrahlungen und Vorführungen gesperrt – ist ein Beispiel dafür, wie Fassbinder sich fremde Stile und Genres, hier das Genre des „kritischen Volksstücks“, produktiv aneignete und in ein anderes Medium überführte. Sein Werk zeichnet sich durch einen virtuosen transmedialen Umgang mit szenischen Erzählformen aus: Fassbinder schrieb und inszenierte für das Theater wie für den Film, er adaptierte immer wieder eigene wie fremde literarische Vorlagen, Bühnenstücke, aber auch Romane und Novellen. Nahm er sich als Regisseur eines Stoffes mehrfach an, handelte es sich nie um bloße Zweitverwertungen, sondern um Bearbeitungen für das neue Medium: Theaterstück und Film unterscheiden sich ganz wesentlich, dies gilt für „Katzelmacher“ ebenso wie für „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“. Übernahm er eine Bühnenproduktion für den Film, beließ er es nicht bei einer Aufzeichnung, sondern inszenierte sie neu. Arbeitete er für das Fernsehen, wählte er andere ästhetische Mittel als für das Kino. Der Kinofilm „Berlin Alexanderplatz“, parallel zur TV-Serie geplant, sollte kein Zusammenschnitt des Fernsehmaterials sein, sondern Fassbinder schrieb ein neues Drehbuch und wollte diesen Film komplett anders besetzen. Erst jetzt wird sichtbar, wie das audiovisuelle Werk Fassbinders bereits mit heute als innovativ geltenden multimedialen Erzählformen arbeitete: „Welt am Draht“ erscheint uns als „Matrix Preloaded“ und die 14-teilige Döblin-Verfilmung als high art im TV, die singulär geblieben ist.

Fassbinder war ein Wanderer zwischen medialen Erzählwelten, arbeitete transmedial, multimedial. Diesen innovativen Erzählformen in Fassbinders Arbeiten aus heutiger Sicht nachzugehen, sollen die Beiträge der Tagung leisten, um dadurch dem Blick auf das durch die Film- und Medienwissenschaften stark kanonisierten Werk Fassbinders neue Perspektiven zu eröffnen.

Die Tagung knüpft damit auch an die Fragestellungen zu Fassbinders Werk an, die unlängst u.a. in der Neufassung des „text+kritik"-Bandes 103 zu Rainer Werner Fassbinder formuliert wurden.

Vorschläge für Vorträge in Form eines Abstracts (ca. 1500 Zeichen) und einer Kurzbiografie können sehr gerne bis zum 15. Juni 2016 an geschickt werden.

Die Vorträge sind auf 20-30 Minuten angesetzt, mit anschließender Diskussion.
Die Konferenzsprache ist Deutsch oder Englisch (es gibt keine Live-Übersetzung).
Reise- und Übernachtungskosten werden in der Regel übernommen.
Es ist geplant, die überarbeiteten Vorträge in einem Buch zu veröffentlichen, das 2017 erscheinen soll.


Neuerscheinungen am Dept. Medien- und Kommunikationswissenschaften

Rainer Werner Fassbinder (TEXT+KRITIK)

Rainer Werner Fassbinder (TEXT+KRITIK)

Barg, Werner C. 2015. Fassbinders Verzweiflung. Die Wiederentdeckung eines (fast) vergessenen Meisterwerks aus filmphilosophischer Perspektive: „Despair – Eine Reise ins Licht“.

In: Michael Töteberg (Hg.): Rainer Werner Fassbinder. Zweite Auflage: Neufassung. In: Text + Kritik, Heft 103/Dezember 2015, S. 90 – 99


Cover zur Erich-Fried-Biographie von Gerhard Lampe

Cover zur Erich-Fried-Biographie von Gerhard Lampe

Fried-Biographie von Gerhard Lampe

Pünktlich zur Leipziger Buchmesse 2016    ist die vergriffene Erich-Fried-Biographie von Gerhard Lampe wieder erhältlich. Das Buch kann sowohl als eBook als auch als Printausgabe in der Reihe "digital reprint" des Fischer-Verlages erworben werden.

Weitere Informationen zum Buch und Bestellmöglichkeiten: www.fischerverlage.de    (Link gekürzt)

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