Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Aktuelles

Wie werden wir morgen arbeiten?
Halle zwischen Abbau und Aufbruch

Das Projekt „Zurück in die Arbeitswelten der Zukunft“ lädt zur Diskussionswerkstatt in Halle ein

Poster Diskussionswerkstatt Zurück in die Arbeitswelten der Zukunft

Poster Diskussionswerkstatt Zurück in die Arbeitswelten der Zukunft

Der frühere „Chemiearbeiterbezirk“ Halle war das industrielle Rückgrat der DDR. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands kam jedoch der massive Abbau von (Industrie-) Arbeitsplätzen. Die Folge: hohe Arbeitslosigkeit in Halle und Umgebung. Zumindest bis 2003. Seitdem ist ein positiver Trend zu verzeichnen. Doch einige Probleme, die mit den Veränderungen der 1990er Jahre zusammenhängen, hallen heute noch nach. Vor allem in Bezug auf ältere Langzeitarbeitslose und Hartz IV-Bedarfsgemeinschaften. Zudem stellen sich neue Herausforderungen an den Nachwuchs. Stichwort: Auszubildende vs. Studierende. Was stellt sich Halle für die Zukunft vor? Welche Rolle kann bzw. muss Bildung spielen? Welchen Nutzen können Stadt und Region aus Digitalisierung und neuen Technologien ziehen? Was tun?

Sonntag, 19. August
14:00-17:00 Uhr

Stadtmuseum Halle
Große Märkerstr.

Kaffee & Kuchen
Eintritt frei

Das Projekt „Zurück in die Arbeitswelten der Zukunft“    ist eine Kooperation des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), der Universität Halle-Wittenberg und des Vereins science2public, findet im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2018 „Arbeitswelten der Zukunft“ statt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Flyer zur Diskussionswerkstatt "Wie werden wir morgen arbeiten?"
Flyer Halle.pdf (583,7 KB)  vom 18.07.2018

Verstaubtes und Neues bei der Langen Nacht der Wissenschaften Halle

Auch in diesem Jahr präsentiert sich die Abteilung Medien- und Kommunikationswissenschaft bei der Langen Nacht der Wissenschaften    am 05.07.18 in Halle und lädt herzlich dazu ein.
Am frühen Abend präsentieren Studierende des Studiengangs MultiMedia&Autorschaft ihre Arbeiten zum Thema Feinstaub    und Luftqualität. Nach einer kurzen Pause gibt es eine Auswahl aktueller studentischer Filmarbeiten zu sehen.

Hier    geht es zum kompletten Programm der Langen Nacht der Wissenschaften Halle. Der Eintritt ist zu allen Veranstaltungen frei.

WAS/WANN
Feinstaub-Projekte 17:30 und 18:30 Uhr

Kurzfilmvorführung 20.00 Uhr

WO
Hörsaal 22, Hörsaalgebäude, Universitätsplatz 1

Halle utopisch | sportlich hören - im Stadtmuseum Halle

Das Stadtmuseum Halle eröffnete am vergangenen Samstag den zweiten Teil seiner stadtgeschichtlichen Dauerausstellung "Entdecke Halle!"
Im Rahmen der Ausstellung wird auch das Kooperationsprojekt  "Halle utopisch | sportlich hören" präsentiert, für das Studierende der Abteilung MuK die Konzeption erarbeitet haben. An der entsprechenden Medienstation werden Ausschnitte aus 40 Jahren DDR-Radiogeschichte mit Bildern der Aufnahmeorte in Halle zusammengeführt - mit einem Fokus auf Sport als Aushängeschild der sozialistischen Gesellschaft.

"Entdecke Halle - Teil 2" - Ausstellung im Stadtmuseum Halle    ab 28.04.18 dienstags bis sonntags von 10-17 Uhr.

„Einsamkeit und Sex und Mitleid“ – Kinofilm von Produzent und Vertretungsprofessor Dr. Werner C. Barg gewinnt Österreichischen Filmpreis ROMY

 © KURIER/Franz Gruber | Österreichischer Film- und Fernsehpreis Romy 2018

© KURIER/Franz Gruber | Österreichischer Film- und Fernsehpreis Romy 2018

© KURIER/Franz Gruber | Österreichischer Film- und Fernsehpreis Romy 2018

Der an Schauplätzen in Leipzig und Halle gedrehte Kinofilm „Einsamkeit und Sex und Mitleid“ in der Regie von Lars Montag hat am 5.04.2018 in Wien einen der begehrten Österreichischen Filmpreise, eine ROMY, gewonnen.

Dr. Werner C. Barg, derzeit Vertretungsprofessor für Audiovisuelle Medien im Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften, hat die Literaturverfilmung nach dem gleichnamigen Roman von Helmut Krausser mit herzfeld productions  und der OPAL Filmproduktion Halle GmbH produziert.

Der Film gewann in der Kategorie „Beste Regie Kinofilm“.

Regisseur Lars Montag nahm die Auszeichnung für seine exzellente künstlerische Leistung im Beisein des Produzenten im Rahmen einer feierlichen ROMY-Gala am gestrigen Abend in Wien entgegen.

Nach drei Nominierungen für den Deutschen Filmpreis LOLA 2017 (Bestes Drehbuch / Beste Nebendarstellerin / Bester Nebendarsteller) und einen Metropolis-Filmpreis des Deutschen Regieverbandes für seine gestalterische Leistung an Andreas C. Schmidt, den Szenenbildner des Films, ist die Auszeichnung des Films mit dem höchsten österreichischen Filmpreis eine wichtige Ehrung für die ungewöhnliche deutsche Gesellschaftskomödie, die im vergangenen Jahr erfolgreich im Kino lief und nach der Weltpremiere auf dem Internationalen Filmfestival von Sao Paulo auf internationalen Festivals, vornehmlich in den USA, u.a. in Palm Springs und Washington, sowie in Großbritannien, etwa in Cambridge, auf ein sehr positives Publikumsecho stieß.

Derzeit ist „Einsamkeit und Sex und Mitleid“ beim Internationalen Filmfestival von Nizza noch für vier weitere Preise nominiert, u.a. Helmut Krausser und Lars Montag für „Bestes Drehbuch“ sowie Lars Montag für „Beste Regie“, Werner C. Barg für „Besten Ausländischen Film“ und die Leipziger Maskenbildnerin Jana Schulze für „Best Hair, Makeup and Body Design“.


Monstronale Filmfestival: 11. - 15. April 2018

Monstronale Festival: 11. - 15. April in Halle (Saale)

Monstronale Festival: 11. - 15. April in Halle (Saale)

Monstronale Festival: 11. - 15. April in Halle (Saale)

Die sechste Ausgabe des Internationalen Kurzfilmfestivals Monstronale findet unter dem Thema „Sehnsucht“ vom 9. bis 15. April 2018 in Halle an der Saale statt. An fünf Abenden geben wir dem Besonderen und Absonderlichen in dieser Welt eine Plattform mittels eines vielfältigen, internationalen Kurzfilmprogramms, das den Dokumentarfilm-Wettbewerb „Shortdocs“, den Internationa-len Wettbewerb, das Programm „Sehnsucht“, den Länderfokus „Animationsfilme aus Polen“ sowie den Kinderfilmwettbewerb „Wilde Welten“ beinhaltet. Die Festival-Klammer bilden zwei Langfilme: Der Dokumentarfilm „Original Copy – Bollywood ist unser Leben“ und der Woody Allen Klassiker „The Purple Rose of Cairo“. Abgerundet wird das Programm durch Workshops für Schüler*innen und Filmemacher*innen sowie einer Festivalparty.

Einreichungen
In diesem Jahr erreichten uns 2068 Kurzfilme aus 104 Ländern. Zu dem Dokumentarfilmwettbewerb „Shortdocs“ wurden 312, zu dem Kinderfilmwettbewerb insgesamt 187 internationale Kurzfilme einge-reicht. Aus Deutschland kamen 183 Filme davon 67 aus Mitteldeutschland.

Festival und Thema
Im sechsten Jahr in Folge veranstaltet der Plan 3 e.V. das Internationale Kurzfilmfestival Monstronale in Zusammenarbeit mit Lotto Toto Sachsen-Anhalt, der Werkleitz Gesellschaft e. V., dem Studierendenrat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Stadt Halle und der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt.  2018 stellt das Monstronale Festival das Thema: „Sehnsucht“ im Film vor. Das Kino war und ist eine audiovisuelle Sehnsuchtsmaschine für all die Dinge, Handlungen und Orte, die wir als Zuschauer bestau-nen können und wollen. Die kinematographische Fiktion zielt immer auch, wenngleich unterschwellig, auf etwas ab, das wir als Zuschauer noch nicht gesehen oder erlebt haben. Es baut die Sehnsuchtsräume in uns auf und entlässt uns mit dem Gefühl der teilweisen Befriedigung aus dem dunklen Raum der Vorstel-lung. Es ist das Gefühl des bewussten oder unbewussten Verlangens, das mit dem Entstehen des Star-systems der frühen Hollywoodstudios eine personelle Entsprechung der Sehnsucht erfand. Niemand konnte sich der Omnipräsenz von Darstellern wie Douglas Fairbanks entziehen, die im Kinoraum als per-fektes Abbild von Figuren frühkindlicher Phantasiebilder den Weg in die Köpfe der Zuschauer fanden. Innerhalb der Filmhandlungen wird jede Art von Sehnsucht aufgegriffen, die Sehnsucht nach der wahren Liebe, nach einem Ziel, das man erreichen will, nach Schönheit, Freiheit und so vielem mehr. Letzthin ist das Erfüllungsversprechen der Sehnsuchtsmaschine Kino genau der Umstand, der uns in den Raum desselben tauchen lässt, um unsere eigenen Sehnsüchte in Filmhandlung gespiegelt zu sehen, sei es die Entdeckung eines unbekannten Landes, unmöglicher Beziehungen, oder einer utopischen Welt.

Programm Monstronale 2018
Programm.pdf (841,4 KB)  vom 08.04.2018


"Didyma - die Kultstätte in antiker Zeit“ beim Archäologiefilmfestival Florenz

Vorstellung beim "Firenze Archeofilm": v.l.n.r. Festivalleiter Dario di Blasi, Prof. Gerhard Lampe, Prof. François Bertemes

Vorstellung beim "Firenze Archeofilm": v.l.n.r. Festivalleiter Dario di Blasi, Prof. Gerhard Lampe, Prof. François Bertemes

Vorstellung beim "Firenze Archeofilm": v.l.n.r. Festivalleiter Dario di Blasi, Prof. Gerhard Lampe, Prof. François Bertemes

Vor zwei Wochen wurde der in der Abteilung Medien- und Kommunikationswissenschaft produzierte Film „Didyma – die Kultstätte in antiker Zeit“ auf dem Archäologiefilmfestival Florenz im Wettbewerb gezeigt.

Der Film dokumentiert, wie Archäologen der MLU unter der Leitung von Prof. Dr. Helga Bumke neue, sensationelle Erkenntnisse über die in der westlichen Türkei gelegene antike Kultstätte gewinnen. Neben einer besseren Deutung der Funktionen des Apollon-Tempels, gelang es, unbekannte Bauten wie ein Theater und einen Tempel der Artemis – der Zwillingsschwester des Apollon – freizulegen. Diese Entdeckungen werden die Forschung nachhaltig verändern.

Ein Team um Prof. Gerhard Lampe hat Grabungen aus den Jahren 2012 und 2015 begleitet und den 45minütigen Film 2017 fertiggestellt.

Kamera: Thomas Knebel, Hannes Beßler; Ton: Julia Hertwig; Mischung: Christian Schunke; Kartenanimationen: Stephan Kloss/Jan Lorenz; Tempel- und Fundamentmodelle: Jan Köster; Buch, Regie, Schnitt: Gerhard Lampe.

Auch wenn der Film keinen Preis gewonnen hat, war die Teilnahme am "Festival Internazionale del Cinema di Archeologia Arte Ambiente 14-18 marzo 2018   “ ein Erfolg. Der Film wurde von Publikum und Fachleuten begeistert aufgenommen; die Veranstalter haben eine italienische Kopie hergestellt und schicken den Dokumentarfilm nun auf die Reise zu weiteren Archäologiefilmfestivals in Italien.


Veröffentlichung: Alte Länder – neue Länder

Gemeinsame Perspektiven und Herausforderungen. Herausgegeben von Andreas H. Apelt/Hanns Schneider

Der Beitrag von Dr. Cordula Günther „Von wegen Mauer im Kopf? Jugend in Ost und West“ ist in der Publikation „Alte Länder – neue Länder“ des Mitteldeutschen Verlag in Halle (Saale) erschienen. Cordula Günther widmet sich in ihrem Text der jungen Generation in Ost und West, ihrem jeweiligen Blick auf die anderen Deutschen, ihren persönlichen Erfahrungen und den durch die Medien vermittelten Bilder voneinander.

Dabei geht es bei der jüngeren Generation immer weniger um Stereotype und Klischees, sondern vielmehr um Gemeinsamkeiten. Noch bestehende Unterschiede werden zunehmend als regionale Besonderheiten aufgefasst.

Mehr zum Inhalt des Sammelbandes:
www.mitteldeutscherverlag.de    (Link gekürzt)


Neuerscheinungen am Dept. Medien- und Kommunikationswissenschaften

Rainer Werner Fassbinder (TEXT+KRITIK)

Rainer Werner Fassbinder (TEXT+KRITIK)

Barg, Werner C. 2015. Fassbinders Verzweiflung. Die Wiederentdeckung eines (fast) vergessenen Meisterwerks aus filmphilosophischer Perspektive: „Despair – Eine Reise ins Licht“.

In: Michael Töteberg (Hg.): Rainer Werner Fassbinder. Zweite Auflage: Neufassung. In: Text + Kritik, Heft 103/Dezember 2015, S. 90 – 99


Cover zur Erich-Fried-Biographie von Gerhard Lampe

Cover zur Erich-Fried-Biographie von Gerhard Lampe

Fried-Biographie von Gerhard Lampe

Pünktlich zur Leipziger Buchmesse 2016    ist die vergriffene Erich-Fried-Biographie von Gerhard Lampe wieder erhältlich. Das Buch kann sowohl als eBook als auch als Printausgabe in der Reihe "digital reprint" des Fischer-Verlages erworben werden.

Weitere Informationen zum Buch und Bestellmöglichkeiten: www.fischerverlage.de    (Link gekürzt)

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