Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Blick auf das mitteldeutsche Multimediazentrum

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Dr. Claudia Dittmar
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Aktuelles

Studienbotschafterin Anna Traus studiert Medien-
und Kommunikationswissenschaften

MuK-Tag und feierliche Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen am 10. Juli 2015

Plakat MuK-Tag 2015

Plakat MuK-Tag 2015

Plakat MuK-Tag 2015

In der Aula im Löwengebäude (Uniplatz) veranstalten wir am 10. Juli von 14.00 bis 16.30 Uhr den zweiten Muk-Tag unseres Departments. Studierende und Mitarbeitende werden Projekte und Produktionen aus den letzten beiden Semestern präsentieren, beispielsweise aus den Bereichen Projektmanagement und Dokumentarfilm. In einer Art „Leistungsschau“ soll gezeigt werden, was für anspruchsvolle Ergebnisse von Muk-Studenten aus allen Studiengängen in den Lehrveranstaltungen erzielt wurden. Studierende, Mitarbeiter und Gäste sind herzlich willkommen die Präsentationen und Infostände zu besuchen und mit den Produzenten und Forschenden ins Gespräch zu kommen!

Um 17.00 Uhr werden am gleichen Ort die feierliche Verabschiedung und die Übergabe der Urkunden für die Magister-, Bachelor- und Masterstudenten der Jahrgänge 2014 und 2015 unseres Departments stattfinden.

Die Bundesfestival Video - Die Sieger beim Finale

Plakat Bundesvideofestival 2015

Plakat Bundesvideofestival 2015

Plakat Bundesvideofestival 2015

Am Samstagabend wurden im Puschkinhaus in Halle die insgesamt 30 Preise in den Wettbewerben „Deutscher Jugendvideopreis“ und „Video der Generationen“ vergeben. Im Rahmen des Bundesfestival Video fanden damit die beiden bundesweit ausgetragenen Filmwettbewerbe ihren glanzvollen Höhepunkt.

Die eingereichten Filme bilden jedes Jahr eine große Bandbreite jugendkultureller und gesellschaftspolitischer Themen ab. Dieser Ansatz hat auch Erfolgsregisseur Tom Tykwer überzeugt, der als künstlerischer Pate am Samstagabend Ehrengast der Preisverleihung in Halle war: „Der Unterschied zwischen euren und meinen Filmen ist gar nicht so groß. Wir wollen etwas Unverwechselbares machen. Das gelingt dann, wenn ihr euer Herzblut in den Film steckt, eure ganz persönlichen Geschichten erzählt. Mut gehört dazu, seine Filme einem großen Publikum zu zeigen – wie hier beim Bundesfestival Video. Und ganz wichtig – habt weiter Spaß am Filmemachen!“

Abschlussbild Preisträger Bundesfestival Video 2015

Abschlussbild Preisträger Bundesfestival Video 2015

Abschlussbild Preisträger Bundesfestival Video 2015

Das Bundesfestival Video war bereits am Donnerstag gestartet. Am Eröffnungstag wurden u. a. Filme aus dem regionalen Wettbewerb „Leben in Mitteldeutschland“ präsentiert. Die Veranstaltung war im Rahmen des Bundesfestival Video ins Leben gerufen worden und soll nun dauerhaft in der Stadt ausgetragen werden. Das Bundesfestival selbst wandert weiter und wird ab 2016 im rheinland-pfälzischen Mainz Station machen.
Weitere Informationen und die Listen aller Preisträger unter: www.bundesfestival.de   

„Von wegen Mauer im Kopf? Jugend in Ost und West“

Dr. Cordula Günther auf Podiumsdiskussion

Dr. Cordula Günther auf Podiumsdiskussion

Dr. Cordula Günther auf Podiumsdiskussion

Am 27. Mai 2015 diskutierte Dr. Cordula Günther vom Muk-Department gemeinsam mit anderen Experten zum Thema „Von wegen Mauer im Kopf? Jugend in Ost und West“. Die Veranstaltung wurde organisiert von der Deutschen Gesellschaft e.V., unterstützt durch die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und das Deutsche Jugendinstitut e.V. und fand in den Räumen der „Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina“ am Jägerberg in Halle statt. Es war die zweite Veranstaltung der Reihe "Alte Länder, neue Länder – gemeinsame Herausforderungen und Perspektiven".

Das Impulsreferat von Cordula Günther thematisierte den Sachverhalt Mediennutzung versus eigene Erfahrungen als Ausgangspunkt für die Diskussion. Julia Scheffler (Landesvorsitzende der JU Sachsen–Anhalt), Andrej Stephan (Stellvertretender Landesvorsitzender SPD Sachsen-Anhalt) und Vera Wolfskämpf (Landeskorrespondentin von MDR INFO) tauschten sich daraufhin über politische und wissenschaftliche Perspektiven auf das Thema sowie ihre eigenen Erfahrungen mit Ost und West und den Blick auf die jeweils anderen aus.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Veranstalters   .

Neuerscheinungen am Dept. Medien- und Kommunikationswissenschaften

Cover Mashups

Cover Mashups

Schültzke, Steffi (2015): Mashup als Methode: Für einen anderen Zugang zur universitären Lehre in der Medienwissenschaft. In: Wilke, Thomas, Florian Mundhenke, Fernando Ramos (Hg.). Mashups. Neue Praktiken und Ästhetiken in populären Medienkulturen. Wiesbaden: Springer VS, S. 153-160. ISBN: 978-3-658-05752-7.

Mashup hat sich als Begriff eingebürgert für auditiv, visuell, audiovisuell „vermischte“ Neuarrangements, Collagen, Bricolagen in der Musik, in Videos, in Computerspielen, in der (aktuellen Medien-)Kunst, in der Architektur. Es handelt sich um eine Verbindung heterogener Elemente, die etwas (scheinbar) Neues hervorbringen. Im Internet verbinden Websites unterschiedliche Elemente (beispielsweise Musik, Video, Hyperlinks) mit unterschiedlichen Funktionen. Ausgangspunkt für diesen Band ist die These, dass es einerseits mediale und kulturelle Techniken gibt, die diese Form des Mischgenres erst ermöglichen. Andererseits muss berücksichtigt werden, dass die mediale Kompetenz der User exponentiell angestiegen ist und weiter ansteigt. Der Band geht unter anderem der Frage nach, inwieweit es sich bei Mashups um eine qualitativ neue Form der Aneignung und/oder nur eine produktive Auseinandersetzung mit medialen Angeboten handelt.

Cover des Buches "Unterwegs zu neuen Welten. Star Trek als politische Utopie

Cover des Buches "Unterwegs zu neuen Welten. Star Trek als politische Utopie

Stoppe, Sebastian (2014): Unterwegs zu neuen Welten. Star Trek als politische Utopie. Darmstadt: Büchner. ISBN 978-3-941310-40-7

In den fast fünf Jahrzehnten, die seit der Ausstrahlung der Originalserie vergangen sind, hat sich Star Trek zu einem der bekanntesten popkulturellen Phänomene überhaupt entwickelt. Captain Kirk oder Mr. Spock, Captain Picard oder der Androide Data haben längst Kultstatus erreicht und Technologien wie das Beamen oder der Warp-Antrieb befeuern noch immer die Phantasien von Millionen. Keine Frage: Star Trek gilt als Inbegriff von Science Fiction.

Genau dies zweifelt Sebastian Stoppe in diesem Buch an. Seine These: Bei Star Trek handelt es nicht um eine Science Fiction-Erzählung, sondern um einen utopischen Text. Aber lässt sich ein Film- und TV-Franchise wie Star Trek überhaupt mit klassischen, utopisch-literarischen Texten vergleichen? Gibt es so etwas wie eine Star Trek-Philosophie? Und wird bei Star Trek gar ein utopischer Gesellschaftsentwurf gezeigt?

Cover Evangelium als Kommunikation

Cover Evangelium als Kommunikation

Susanne Vollberg (2014): Evangelium als Kommunikation – Ansichten und Aussichten in Zeiten des Web 2.0. In: Michael Domsgen / Bernd Schröder (Hg.): Kommunikation des Evangeliums. Leitbegriff der Praktischen Theologie. Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, S. 49-60. ISBN 978-3-374-03878-7.

Seit Beginn dieses Jahrhunderts hat die Rede von der »Kommunikation des Evangeliums« viel Beachtung gefunden in den Subdisziplinen der Praktischen Theologie, aber auch in deren Grundlegung, zuletzt in Christian Grethleins Entwurf aus dem Jahr 2012.
Die Beiträge dieses Bandes diskutieren das Anregungspotential des Begriffs – nicht entlang disziplinärer Grenzen, sondern im Blick auf die Akteure und Ansprechpartner der Kommunikation, die in Gang gesetzt werden soll: Pfarrer und Ehrenamtliche, ökumenisches und interreligiöses Gespräch, Menschen in verschiedenen Phasen ihres Lebenslaufes.

Cover Television Audiences

Cover Television Audiences

Susanne Vollberg (2014): Pioneering the Peoplemeter: German Public Service. In: Jérôme Bourdon / Cécile Méadel (Eds.): Television Audiences across the World. Deconstructing the Ratings Machine. Basingstoke: Palgrave Macmillan, S. 102-111. ISBN 978-1-137-34509-7.

This book is the first to explore the composition of television ratings in a cross-cultural, comparative manner. Using both communication history and the sociology of quantification, Television Audiences Across the World illuminates why the whole television industry, and television audiences themselves, refer to ratings as the main way to represent the television-watching public. It shows how a specific technology, the peoplemeter, has become the 'state of the art' in very different cultural contexts, including major non-Western countries. It analyses how television audience measurement succeeds in homogenizing diverse ways of watching television among different populations, creating 'apparent nations', and at times ignoring entire regions or parts of the population. The chapters in this volume discuss why television audience measurement has become the dominant model for the evaluation of popularity in the post-modern world, the true 'voice of the masses', still powerful in supposedly fragmented societies.

Cover Rhetorik der Selbsttäuschung

Cover Rhetorik der Selbsttäuschung

Dittmar, Claudia (2014): Opfer der eigenen Propaganda. Die Eliten des DDR-Fernsehens und ihre Auseinandersetzung mit dem „Westfernsehen“. In: Gerd Antos, Ulla Fix, Bettina Radeiski (Hg.) (2014): Rhetorik der Selbsttäuschung. Berlin: Frank & Timme, S. 223-242. ISBN 978-3-865-96513-4.

Illusionen, Ideologien, Vorurteile und Verschwörungstheorien – das 20. Jahrhundert gleicht einer Folge kollektiver Selbsttäuschungen. Aber auch Internet, Konsumund Kommerz surfen erfolgreich auf den Wellen gemeinschaftlicher Lebenslügen. Verblüffend ist dabei ihre Resistenz gegen offensichtliche Widersprüche, Aufklärung und Faktenwissen.
Sprach- und Literaturwissenschaftler, Philosophen und Historiker begeben sich auf die Spur der Rhetorik dieser Lebenslügen: Welche Verbreitungswege, Muster und Mechanismen machen kollektive Selbsttäuschungen so erfolgreich? Warum werden Gruppen zu „Opfern ihrer eigenen Propaganda“? Welche Rolle spielen dabei Sprache und Kommunikation?
Claudia Dittmar untersucht am Beispiel des DDR-Fernsehens und insbesondere anhand der Ost-West-Auseinandersetzung im Fernsehen, wo und wie solche Prozesse der Selbsttäuschung abliefen und zu welchen Ergebnissen sie führten.

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