Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Blick auf das mitteldeutsche Multimediazentrum

Dokumente

Hausarbeits-Stylesheet
Mustervorlage Hausarbeit_08.pdf (61,5 KB)  vom 23.09.2013

Filmliste
filmliste.pdf (57,7 KB)  vom 06.02.2008

Nutzungsantrag Computerpools
Nutzungsantrag_MuK.pdf (65,9 KB)  vom 06.10.2008

Antrag Technikausleihe
bescheinigung zur ausleihe.pdf (49,7 KB)  vom 20.07.2008

Kontakt

Dept. Medien- und
Kommunikationswissenschaften

Telefon: (0345) 55 235 71
Telefon: (0345) 55 235 81
Telefax: (0345) 55 270 58

MMZ, Mansfelder Str. 56
06108 Halle (Saale)

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Department für Medien und Kommunikation

Studienbotschafterin Anna Traus studiert Medien-
und Kommunikationswissenschaften

Erste bundesweite science2movie-Academy in Halle (Saale)

science2movie

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science2movie

In welcher Welt wollen wir leben? Be Visionary!

Das ist das Motto der science2movie-Academy, die am 20. März 2015 im MMZ startet.
Studierende aus den Disziplinen Film, Medien, Geistes- und Humanwissenschaften, aber auch der MINT-Fächer sowie Berufsschüler aus den audiovisuellen Fachbereichen sind bundesweit dazu aufgerufen, sich für eine Teilnahme zu bewerben. Anschließend sollen sie im Rahmen der Academy interdisziplinäre Teams bilden und zweiminütige Filmspots produzieren. Die Themenschwerpunkte für diese Art der Wissenschaftskommunikation sind:

1. Selbstoptimierung oder: Das quantifizierte Ich.

2. Artificial Intelligence oder: Die Arbeitswelt von morgen.

3. Post Privacy oder: Fluch und Segen unbegrenzter Information.

Ziel ist es, mit den Kurzfilmen am Foresight Filmfestival des BMBF http://foresight-filmfestival.de/    teilzunehmen, das erstmalig am 2. Juli 2015 in Halle (Saale) stattfinden wird.
Die science2movie-Academy startet mit einem Blockseminar vom 20. bis 22. März 2015 im MMZ. Das Seminar wird geleitet von Uta Kolano und dem Filmemacher Dominik Wessely. Danach begleiten mehrere Coaches die Stoffentwicklung und Produktion der Spots via Webgate. Abschließend werden während der Postproduktion Vor-Ort-Supervisionen angeboten.
Weiterführende Informationen – siehe Homepages sowie Facebook. Die Bewerbung für die science2movie-Academy ist bis zum 11. März 2015 ausschließlich online möglich unter www.science2media.de/academy   .

Golo Föllmer als Radio-Experte in der Jury des "Prix Italia"

Logo des "Prix Italia"

Logo des "Prix Italia"

Logo des "Prix Italia"

PD Dr. Golo Föllmer aus dem Muk-Team ist ein gefragter Experte in Hörfunkangelegenheiten. Im Januar war er nach Rom zum dortigen öffentlich-rechtlichen Radioanbieter RAI eingeladen, um innovative künstlerische Radioformate vorzustellen. Hintergrund war das Vorhaben von RAI, die Kategorien des wohl international renommiertesten Rundfunkpreises, des "Prix Italia", den drastischen Veränderungen des Rundfunks in den letzten Jahren anzupassen.

Zusammen mit weiteren Experten aus Italien, Belgien, Frankreich, England, Tschechien und dem Vatikan, vor allem aber im Verbund mit Neil Sandell aus Kanada votierte Golo Föllmer vehement für die Einführung einer offenen Preiskategorie. In der über 60-jährigen Geschichte des Prix Italia konnten bisher nämlich nur institutionalisierte "Broadcaster" Produktionen einreichen, wobei eine nicht unerhebliche "Startgebühr" zu entrichten war. Ziel war es nun, die stimmberechtigten Prix Italia-Beiratsmitglieder von ARD, BBC, Radio France etc. zu überzeugen, die lebendige Szene der Podcaster und freien Radioproduzenten, die sich in den letzten Jahren weltweit etabliert hat, in diese internationale Plattform kreativer Radioproduktion zu integrieren. Und dies ohne Startgebühr, denn diese könnten selbstständige Radiomacher nicht aufbringen. Der Vorstoß gelang. Im Herbst 2015 werden erstmals Beiträge freier Produzenten beim Prix Italia zu hören sein, und einer davon wird am Ende eine begehrte Trophäe in die Welt tragen. Golo Föllmer wird in der Jury für diesen Preis vom 19.-24.September in Turin mit dabei sein.

Masterprojekt "grenzenlos - Wege nach der Wende" jetzt online

Plakat zur Masterpräsentation "Grenzenlos"

Plakat zur Masterpräsentation "Grenzenlos"

Plakat zur Masterpräsentation "Grenzenlos"

Am 4. Februar 2015 haben 14 Studierenden unseres Masterstudiengangs „MultiMedia & Autorschaft“  ihr gemeinsames Semesterprojekt „grenzenlos – Wege nach der Wende“ präsentiert, was jetzt online verfügbar ist.

Das Webspecial beschäftigt sich mit gesellschaftlichen und biographischen Umbrüchen der 1990er Jahre in Sachsen-Anhalt. Seit Oktober 2014 setzen Studierenden das Webprojekt in Eigenregie um: Neben der Recherche und Produktion von journalistischen sowie multimedialen Inhalten übernahmen sie die gesamte Programmierung der Webseite, das Projektmanagement und die Pressearbeit. In Kooperation mit den BürgerReportern der Mitteldeutschen Zeitung sammelten die Masterstudenten Geschichten über das Leben in den Neunzigern – sowohl von ehemaligen DDR-Bürgern als auch von Menschen, die in dieser Zeit aus dem Westen nach Sachsen-Anhalt gezogen sind.

Studentische Recherchen führten nach Israel

Stolperstein für Yedidia Geminder

Stolperstein für Yedidia Geminder

Stolperstein für Yedidia Geminder

Evi Lemberger und Maria Göckeritz aus unserem Masterstudiengang Multimedia & Autorschaft haben eine Reisekostenförderung bekommen, die ihnen den Weg nach Israel ermöglichte. Dort konnten die beiden Studentinnen für eine Kurzfilmdokumentationen zum Thema „Stolpersteine in Halle“ weiter recherchieren.

Hintergrund ist, dass die Masterstudierenden für ihr Filmseminar im dritten Semester schon mehrfach Kurzfilme zu Stolpersteinen gedreht haben, die in der Stadt Halle und in Sachsen-Anhalt verlegt wurden. Evi Lemberger und Maria Göckeritz recherchierten für das Seminar die Familiengeschichte rund um den Stolperstein von Yedidia Geminder aus dem Mühlweg 36 in Halle und stießen auf eine erstaunliche Familiengeschichte. Die Frau und die beiden Töchter des Mannes überlebten den Holocaust. Sie standen auf Oskar Schindlers berühmter Liste und wurden so vor dem Konzentrationslager Auschwitz bewahrt. Die jüngste Tochter, Irene Eber, versteckte sich als 12-jähriges Mädchen bei polnischen Nachbarn und überstand so die NS-Zeit. Heute lebt die Professorin für Ostasiatische Studien in Jerusalem, wo sie die beiden Studentinnen besuchen und interviewen durften.

Lemberger und Göckeritz hatten mit Initiativbewerbungen versucht eine Reisekostenförderung zu finden, um vor Ort in Israel mehr über das Schicksal der Familie Geminder zu erfahren. Dafür schrieben sie Stiftungen, Vereine und Institutionen an und hatten am Ende Erfolg: Das Landesministerium für Wissenschaft und Wirtschaft förderte ihr Projekt mit einer Summe von 1000 Euro.

Neuerscheinungen am Dept. Medien- und Kommunikationswissenschaften

Cover Mashups

Cover Mashups

Schültzke, Steffi (2015): Mashup als Methode: Für einen anderen Zugang zur universitären Lehre in der Medienwissenschaft. In: Wilke, Thomas, Florian Mundhenke, Fernando Ramos (Hg.). Mashups. Neue Praktiken und Ästhetiken in populären Medienkulturen. Wiesbaden: Springer VS, S. 153-160. ISBN: 978-3-658-05752-7.

Mashup hat sich als Begriff eingebürgert für auditiv, visuell, audiovisuell „vermischte“ Neuarrangements, Collagen, Bricolagen in der Musik, in Videos, in Computerspielen, in der (aktuellen Medien-)Kunst, in der Architektur. Es handelt sich um eine Verbindung heterogener Elemente, die etwas (scheinbar) Neues hervorbringen. Im Internet verbinden Websites unterschiedliche Elemente (beispielsweise Musik, Video, Hyperlinks) mit unterschiedlichen Funktionen. Ausgangspunkt für diesen Band ist die These, dass es einerseits mediale und kulturelle Techniken gibt, die diese Form des Mischgenres erst ermöglichen. Andererseits muss berücksichtigt werden, dass die mediale Kompetenz der User exponentiell angestiegen ist und weiter ansteigt. Der Band geht unter anderem der Frage nach, inwieweit es sich bei Mashups um eine qualitativ neue Form der Aneignung und/oder nur eine produktive Auseinandersetzung mit medialen Angeboten handelt.

Cover des Buches "Unterwegs zu neuen Welten. Star Trek als politische Utopie

Cover des Buches "Unterwegs zu neuen Welten. Star Trek als politische Utopie

Stoppe, Sebastian (2014): Unterwegs zu neuen Welten. Star Trek als politische Utopie. Darmstadt: Büchner. ISBN 978-3-941310-40-7

In den fast fünf Jahrzehnten, die seit der Ausstrahlung der Originalserie vergangen sind, hat sich Star Trek zu einem der bekanntesten popkulturellen Phänomene überhaupt entwickelt. Captain Kirk oder Mr. Spock, Captain Picard oder der Androide Data haben längst Kultstatus erreicht und Technologien wie das Beamen oder der Warp-Antrieb befeuern noch immer die Phantasien von Millionen. Keine Frage: Star Trek gilt als Inbegriff von Science Fiction.

Genau dies zweifelt Sebastian Stoppe in diesem Buch an. Seine These: Bei Star Trek handelt es nicht um eine Science Fiction-Erzählung, sondern um einen utopischen Text. Aber lässt sich ein Film- und TV-Franchise wie Star Trek überhaupt mit klassischen, utopisch-literarischen Texten vergleichen? Gibt es so etwas wie eine Star Trek-Philosophie? Und wird bei Star Trek gar ein utopischer Gesellschaftsentwurf gezeigt?

Cover Evangelium als Kommunikation

Cover Evangelium als Kommunikation

Susanne Vollberg (2014): Evangelium als Kommunikation – Ansichten und Aussichten in Zeiten des Web 2.0. In: Michael Domsgen / Bernd Schröder (Hg.): Kommunikation des Evangeliums. Leitbegriff der Praktischen Theologie. Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, S. 49-60. ISBN 978-3-374-03878-7.

Seit Beginn dieses Jahrhunderts hat die Rede von der »Kommunikation des Evangeliums« viel Beachtung gefunden in den Subdisziplinen der Praktischen Theologie, aber auch in deren Grundlegung, zuletzt in Christian Grethleins Entwurf aus dem Jahr 2012.
Die Beiträge dieses Bandes diskutieren das Anregungspotential des Begriffs – nicht entlang disziplinärer Grenzen, sondern im Blick auf die Akteure und Ansprechpartner der Kommunikation, die in Gang gesetzt werden soll: Pfarrer und Ehrenamtliche, ökumenisches und interreligiöses Gespräch, Menschen in verschiedenen Phasen ihres Lebenslaufes.

Cover Television Audiences

Cover Television Audiences

Susanne Vollberg (2014): Pioneering the Peoplemeter: German Public Service. In: Jérôme Bourdon / Cécile Méadel (Eds.): Television Audiences across the World. Deconstructing the Ratings Machine. Basingstoke: Palgrave Macmillan, S. 102-111. ISBN 978-1-137-34509-7.

This book is the first to explore the composition of television ratings in a cross-cultural, comparative manner. Using both communication history and the sociology of quantification, Television Audiences Across the World illuminates why the whole television industry, and television audiences themselves, refer to ratings as the main way to represent the television-watching public. It shows how a specific technology, the peoplemeter, has become the 'state of the art' in very different cultural contexts, including major non-Western countries. It analyses how television audience measurement succeeds in homogenizing diverse ways of watching television among different populations, creating 'apparent nations', and at times ignoring entire regions or parts of the population. The chapters in this volume discuss why television audience measurement has become the dominant model for the evaluation of popularity in the post-modern world, the true 'voice of the masses', still powerful in supposedly fragmented societies.

Cover Rhetorik der Selbsttäuschung

Cover Rhetorik der Selbsttäuschung

Dittmar, Claudia (2014): Opfer der eigenen Propaganda. Die Eliten des DDR-Fernsehens und ihre Auseinandersetzung mit dem „Westfernsehen“. In: Gerd Antos, Ulla Fix, Bettina Radeiski (Hg.) (2014): Rhetorik der Selbsttäuschung. Berlin: Frank & Timme, S. 223-242. ISBN 978-3-865-96513-4.

Illusionen, Ideologien, Vorurteile und Verschwörungstheorien – das 20. Jahrhundert gleicht einer Folge kollektiver Selbsttäuschungen. Aber auch Internet, Konsumund Kommerz surfen erfolgreich auf den Wellen gemeinschaftlicher Lebenslügen. Verblüffend ist dabei ihre Resistenz gegen offensichtliche Widersprüche, Aufklärung und Faktenwissen.
Sprach- und Literaturwissenschaftler, Philosophen und Historiker begeben sich auf die Spur der Rhetorik dieser Lebenslügen: Welche Verbreitungswege, Muster und Mechanismen machen kollektive Selbsttäuschungen so erfolgreich? Warum werden Gruppen zu „Opfern ihrer eigenen Propaganda“? Welche Rolle spielen dabei Sprache und Kommunikation?
Claudia Dittmar untersucht am Beispiel des DDR-Fernsehens und insbesondere anhand der Ost-West-Auseinandersetzung im Fernsehen, wo und wie solche Prozesse der Selbsttäuschung abliefen und zu welchen Ergebnissen sie führten.

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