Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Blick auf das mitteldeutsche Multimediazentrum

Dokumente

Hausarbeits-Stylesheet
Mustervorlage Hausarbeit_08.pdf (61,5 KB)  vom 23.09.2013

Filmliste
filmliste.pdf (57,7 KB)  vom 06.02.2008

Nutzungsantrag Computerpools
Nutzungsantrag_MuK.pdf (65,9 KB)  vom 06.10.2008

Antrag Technikausleihe
bescheinigung zur ausleihe.pdf (49,7 KB)  vom 20.07.2008

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Dept. Medien- und
Kommunikationswissenschaften

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06108 Halle (Saale)

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Department für Medien und Kommunikation

Studienbotschafter Daniel Wachsmuth studiert Medien- und Kommunikationswissenschaften

Call for Papers: WILDWECHSEL - Rainer Werner Fassbinder transmedial.

Tagung des Departments Medien- und Kommunikationswissenschaften (MuK) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Zusammenarbeit mit der Edition Text + Kritik am 03. und 04. November 2016 im Multimediazentrum (MMZ) in Halle (Saale).

Rainer Werner Fassbinder (flickr/Festival de Cine Africano - FCAT)

Rainer Werner Fassbinder (flickr/Festival de Cine Africano - FCAT)

Rainer Werner Fassbinder (flickr/Festival de Cine Africano - FCAT)

„Wildwechsel" – ein Theaterstück von Franz Xaver Kroetz, von Rainer Werner Fassbinder 1972 für das Kino verfilmt. Der Film, später vom Dramatiker Kroetz für weitere Ausstrahlungen und Vorführungen gesperrt – ist ein Beispiel dafür, wie Fassbinder sich fremde Stile und Genres, hier das Genre des „kritischen Volksstücks“, produktiv aneignete und in ein anderes Medium überführte. Sein Werk zeichnet sich durch einen virtuosen transmedialen Umgang mit szenischen Erzählformen aus: Fassbinder schrieb und inszenierte für das Theater wie für den Film, er adaptierte immer wieder eigene wie fremde literarische Vorlagen, Bühnenstücke, aber auch Romane und Novellen. Nahm er sich als Regisseur eines Stoffes mehrfach an, handelte es sich nie um bloße Zweitverwertungen, sondern um Bearbeitungen für das neue Medium: Theaterstück und Film unterscheiden sich ganz wesentlich, dies gilt für „Katzelmacher“ ebenso wie für „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“. Übernahm er eine Bühnenproduktion für den Film, beließ er es nicht bei einer Aufzeichnung, sondern inszenierte sie neu. Arbeitete er für das Fernsehen, wählte er andere ästhetische Mittel als für das Kino. Der Kinofilm „Berlin Alexanderplatz“, parallel zur TV-Serie geplant, sollte kein Zusammenschnitt des Fernsehmaterials sein, sondern Fassbinder schrieb ein neues Drehbuch und wollte diesen Film komplett anders besetzen. Erst jetzt wird sichtbar, wie das audiovisuelle Werk Fassbinders bereits mit heute als innovativ geltenden multimedialen Erzählformen arbeitete: „Welt am Draht“ erscheint uns als „Matrix Preloaded“ und die 14-teilige Döblin-Verfilmung als high art im TV, die singulär geblieben ist.

Fassbinder war ein Wanderer zwischen medialen Erzählwelten, arbeitete transmedial, multimedial. Diesen innovativen Erzählformen in Fassbinders Arbeiten aus heutiger Sicht nachzugehen, sollen die Beiträge der Tagung leisten, um dadurch dem Blick auf das durch die Film- und Medienwissenschaften stark kanonisierten Werk Fassbinders neue Perspektiven zu eröffnen.

Die Tagung knüpft damit auch an die Fragestellungen zu Fassbinders Werk an, die unlängst u.a. in der Neufassung des „text+kritik"-Bandes 103 zu Rainer Werner Fassbinder formuliert wurden.

Vorschläge für Vorträge in Form eines Abstracts (ca. 1500 Zeichen) und einer Kurzbiografie können sehr gerne bis zum 15. Juni 2016 an geschickt werden.

Die Vorträge sind auf 20-30 Minuten angesetzt, mit anschließender Diskussion.
Die Konferenzsprache ist Deutsch oder Englisch (es gibt keine Live-Übersetzung).
Reise- und Übernachtungskosten werden in der Regel übernommen.
Es ist geplant, die überarbeiteten Vorträge in einem Buch zu veröffentlichen, das 2017 erscheinen soll.


Halle.Neu.Stadt.2050

Halle (Saale) gehört zu den 51 deutschen Städten, die sich erfolgreich am Zukunftsstadt-Wettbewerb beteiligen. Auf der Konferenz „Auf dem Weg in die Zukunftsstadt: Konzept-Praxis-Ziel“, die am 22. /23.02.16 in Berlin stattfand, präsentierte die Stadt erste Ergebnisse ihres Projekts „Halle.Neu.Stadt.2050“.
Die MZ berichtete darüber: www.mz-web.de/halle-saalekreis/berliner-konferenz--zukunftsstadt--halle-neustadt-als-vorzeigeprojekt,20640778,33840394.html   

Als Projektpartner ist unser Department Teil des Kommunikationslabors dieses Projektes. MuK-Studierende aus dem dritten Semester haben im Filmlabor Veranstaltungen und Ideen dokumentiert, die im Rahmen der Zukunftsstadt-Kooperationen entstanden. Außerdem wurden zahlreiche Interviews geführt: mit Neustädtern, Politikern und Visionären. Nun heißt es für die Studierenden, aus diesem Material dokumentarische Filme über Halle-Neustadt zu produzieren – als „Prüfungsleistung“ der ungewöhnlichen Art.

Mehr Informationen unter: halle.neu.stadt-2050.de   


Visionen für 2030 - Zweite science2movie-Academy im MuK-Department gestartet

Blockseminar zum Start der science2movie-Academy am 12. Februar 2016

Blockseminar zum Start der science2movie-Academy am 12. Februar 2016

Blockseminar zum Start der science2movie-Academy am 12. Februar 2016

Frontalunterricht oder Flipped Classroom - Wie werden wir lernen und uns bilden? Nachhaltigkeit oder Big Business - Hält der Trend zum Selbermachen und Tauschen an? Welche Rolle werden Crowd und Schwarmintelligenz bei der Lösung sozialer Probleme spielen?
Ob Medienstudent oder Physikdoktorandin: 22 TeilnehmerInnen aus neun Bundesländern und aus verschiedenen – vorrangig - Gesellschafts- und Geisteswissenschaften machen sich in der diesjährigen science2movie-Academy darüber Gedanken. Ihre Erkenntnisse, Visionen oder Meinungen stellen sie in Form von Kurzfilmen dar. Unterstützung erfahren sie dabei von Uta Kolano und Jens Becker, beide Filmemacher und gleichzeitig Hochschuldozenten (MLU-MuK und Filmuniversität Potsdam).

Die Akademie startete am 12. Februar 2016 mit einem dreitägigen Blockseminar in unserem Department und endet mit der Einreichung der Filme zum Foresight Filmfestival, welches am 30. Juni 2016 zum zweiten Mal in Halle (Saale) stattfindet.

ACHTUNG: Vielleicht hat der eine oder die andere MuK-Studierende auch einen passenden Film in der Schublade und möchte ihn gern beim Festival einreichen.

Weiterführende Informationen:
www.foresight-filmfestival.de   
www.science2media.de/academy   


HFR-Studie im Light Cinema am 29. April 2016

INVINCIBLE – in 96fps
Einmaliges Event im LIGHT CINEMA in Halle-Neustadt

Invincible ist ein Kurzfilm der Zürcher Hochschule der Künste

Invincible ist ein Kurzfilm der Zürcher Hochschule der Künste

Invincible ist ein Kurzfilm der Zürcher Hochschule der Künste

Im Rahmen der Forschung fand am Freitag den 29. April 2016 im Light Cinema in Halle-Neustadt eine Studie zu höheren Bildraten im Kinofilm statt.

Maren Kießling, Dozentin der Medien- und Kommunikationswissenschaften in Halle, befasst sich für ihre Doktorarbeit „Das Kino der Zukunft“ u.a. mit den Auswirkungen von HFR (Higher Frame Rate), einer höheren Bildrate, in Hinblick auf die menschliche Wahrnehmung und erforscht deren Auswirkung auf die Bilddramaturgie im zukünftigen Kino. Bisher waren 24fps ‘normal‘, aber bereits der Hobbit wurde in 48fps gezeigt. Gedreht wurde INVINCIBLE in 96fps. Mit Hilfe ausgeklügelter Algorithmen entstanden in der Post-produktion Versionen in 24fps und 48fps.

INVINCIBLE begleitet einen Kickboxer auf dem Weg seiner Entscheidung (Regie: Anna Furrer, Rafael Kistler). Der Kurzfilm entstand im Rahmen des Forschungsprojekts „Digitized Reality“ der Zürcher Hochschule der Künste unter der Leitung von Prof. Christian Iseli. Die Ergebnisse dieser Befragung sind ausschlaggebend für die Betrachtung von HFR im Kontext des Kinos der Zukunft. Mehr Informationen zur Dissertation finden Sie unter www.marenkiessling.de   


Neuerscheinungen am Dept. Medien- und Kommunikationswissenschaften

Rainer Werner Fassbinder (TEXT+KRITIK)

Rainer Werner Fassbinder (TEXT+KRITIK)

Barg, Werner C. 2015. Fassbinders Verzweiflung. Die Wiederentdeckung eines (fast) vergessenen Meisterwerks aus filmphilosophischer Perspektive: „Despair – Eine Reise ins Licht“.

In: Michael Töteberg (Hg.): Rainer Werner Fassbinder. Zweite Auflage: Neufassung. In: Text + Kritik, Heft 103/Dezember 2015, S. 90 – 99


Cover zur Erich-Fried-Biographie von Gerhard Lampe

Cover zur Erich-Fried-Biographie von Gerhard Lampe

Fried-Biographie von Gerhard Lampe

Pünktlich zur Leipziger Buchmesse 2016    ist die vergriffene Erich-Fried-Biographie von Gerhard Lampe wieder erhältlich. Das Buch kann sowohl als eBook als auch als Printausgabe in der Reihe "digital reprint" des Fischer-Verlages erworben werden.

Weitere Informationen zum Buch und Bestellmöglichkeiten: www.fischerverlage.de    (Link gekürzt)

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