Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Blick auf das mitteldeutsche Multimediazentrum

Dokumente

Hausarbeits-Stylesheet
Mustervorlage Hausarbeit_08.pdf (61,5 KB)  vom 23.09.2013

Filmliste
filmliste.pdf (57,7 KB)  vom 06.02.2008

Nutzungsantrag Computerpools
Nutzungsantrag_MuK.pdf (65,9 KB)  vom 06.10.2008

Antrag Technikausleihe
bescheinigung zur ausleihe.pdf (49,7 KB)  vom 20.07.2008

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Dept. Medien- und
Kommunikationswissenschaften

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Department für Medien und Kommunikation

Studienbotschafterin Anna Traus studiert Medien-
und Kommunikationswissenschaften

Das neue MuKJournal ist da!

Cover des MuK Journal Hefts Nr. 22, Sommersemester 2015

Cover des MuK Journal Hefts Nr. 22, Sommersemester 2015

„Play – Pause – Stop“ lautet das Thema des aktuellen MuKJournals. Jeder spielt auf seine Weise, sei es im Deep Web, mit Computerspielen, per YouTube-Kanal oder als HipHoper. Mit einem Klick auf Play lassen sich Musik und Videos ebenso schnell starten, wie sie mit einem Klick auf Pause oder Stop angehalten werden können. Im Leben geht das nicht so leicht, auch wenn man gelegentlich laut „Stop“ rufen möchte. Manche rufen nicht nur, sondern steigen aus dem üblichen Wahnsinn aus – wie die Bewohner eines Ökodorfes im Norden Sachsen-Anhalts. Wenn die biologische Uhr allzu laut tickt, wäre Social Freezing eine neuartige Form sie zu stoppen. Ein unsittliches Angebot? - Diese Frage kann die Redaktion nicht abschließend beantworten, eine andere aber schon: Was hat die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai mit dem Hallenser MuK-Department zu tun? Die Antwort steht im Heft.

Die Bundeswettbewerbe „Deutscher Jugendvideopreis“ und „Video der Generationen“ bringen authentische Filmkultur nach Halle

Plakat Bundesvideofestival 2015

Plakat Bundesvideofestival 2015

Plakat Bundesvideofestival 2015

Das Bundesfestival Video gastiert 2015 zum dritten Mal in Halle. Vom 25. bis 28. Juni kommt es dann zu einem Spitzentreffen der besten Filmemacher aus dem nicht-kommerziellen Bereich. Die viertägige Veranstaltung ist Leistungsschau, Impulsgeber und Kontaktbörse zugleich. Das Bundesfestival markiert das Finale der beiden Filmwettbewerbe „Deutscher Jugendvideopreis“ und „Video der Generationen“. Sie werden seit 1988 bzw. 1998 durch das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgeschrieben und durchgeführt. Das Interesse der Filmemacher ist bis heute ungebrochen. Rund 800 Produktionen wurden in diesem Jahr eingereicht.

Der „Deutsche Jugendvideopreis“ richtet sich an junge Filmemacher bis 25 Jahre und ermutigt sie, selbstbestimmt und kreativ ihre Sichtweisen, Probleme und Wünsche filmisch zu formulieren und sie einem breiten Publikum zu präsentieren. Seit Gründung des Wettbewerbs haben mehr als 88.000 junge Menschen daran teilgenommen. Der Wettbewerb „Video der Generationen“ richtet sich vor allem an Filmemacher ab 50 Jahren. Es können aber auch gemischt besetzte Filmteams aus jungen und älteren Filmemachern teilnehmen. In dieser Form ist „Video der Generationen“ einmalig in Deutschland: Begegnung, Verständigung, Verstehen und gemeinsames Arbeiten an einem generationenübergreifenden Thema zeichnen diesen Wettbewerb in besonderer Weise aus.

Im Rahmenprogramm zum Bundesfestival Video 2015 laufen auch die Ergebnisse des regionalen Videowettbewerbs „Leben in Mitteldeutschland“. Dazu konnten Filme eingereicht werden, die sich auf besonders kreative, kritische oder witzige Weise mit dem Raum Sachsen-Anhalt, Sachsen oder Thüringen auseinandersetzen. Informationen zum Bundesvideofestival erhalten Sie unter: http://www.bundesfestival.de   

Erste bundesweite science2movie-Academy kraftvoll bei uns gestartet

Teilnehmer im Gespräch

Teilnehmer im Gespräch

Teilnehmer im Gespräch

20 Studierende, Azubis und Doktoranden aus sieben Bundesländern nahmen vom 20. bis 22. März 2015 an einem dreitägigen Blockseminar an unsrem Department teil. Das Motto der ersten bundesweiten science2movie-Academy lautete „2030 - Wie wollen, wie werden wir leben?“
Ziel war es, junge Filmschaffende und WissenschaftlerInnen zu befähigen, in interdisziplinären Teams kurze Filmspots über das Spannungsfeld Technologie / Wissenschaft / Gesellschaft / Individuum zu produzieren. Diese Spots sind für den Wettbewerb des Foresight Filmfestivals vorgesehen. Die diesjährigen Themen heißen: „Selbstoptimierung“, „Künstliche Intelligenz“ und „Post Privacy“.

Angeleitet von professionellen Filmemachern setzten sich die Teilnehmer mit diesen Themen auseinander und diskutierten Pro und Contra des wissenschaftlich-technischen Fortschritts. Auf dem Programm standen außerdem Analyse, Filmgenres und -gattungen, creative writing sowie eigene Erzählansätze. Am Ende pitchten die Teams ihre Ideen. Nun haben sie noch bis zum 31. Mai Zeit, ihre Filmideen zu formulieren und umzusetzen. Die Teams erhalten dabei Unterstützung von fünf Coaches. Dann werden die entstandenen Filmspots beim Foresight Filmfestival eingereicht und wenn es gut läuft, und die Jury überzeugt werden kann, wird das breite Publikum den einen oder anderen Spot am 2. Juli auf dem ersten Foresight Filmfestival zu sehen bekommen.

Weitere Informationen Finden Sie unter http://science2media.de/academy/    und http://foresight-filmfestival.de   

Masterprojekt "grenzenlos - Wege nach der Wende" jetzt online

Plakat zur Masterpräsentation "Grenzenlos"

Plakat zur Masterpräsentation "Grenzenlos"

Plakat zur Masterpräsentation "Grenzenlos"

Am 4. Februar 2015 haben 14 Studierenden unseres Masterstudiengangs „MultiMedia & Autorschaft“  ihr gemeinsames Semesterprojekt „grenzenlos – Wege nach der Wende“ präsentiert, was jetzt online verfügbar ist.

Das Webspecial beschäftigt sich mit gesellschaftlichen und biographischen Umbrüchen der 1990er Jahre in Sachsen-Anhalt. Seit Oktober 2014 setzen Studierenden das Webprojekt in Eigenregie um: Neben der Recherche und Produktion von journalistischen sowie multimedialen Inhalten übernahmen sie die gesamte Programmierung der Webseite, das Projektmanagement und die Pressearbeit. In Kooperation mit den BürgerReportern der Mitteldeutschen Zeitung sammelten die Masterstudenten Geschichten über das Leben in den Neunzigern – sowohl von ehemaligen DDR-Bürgern als auch von Menschen, die in dieser Zeit aus dem Westen nach Sachsen-Anhalt gezogen sind.

Neuerscheinungen am Dept. Medien- und Kommunikationswissenschaften

Cover Mashups

Cover Mashups

Schültzke, Steffi (2015): Mashup als Methode: Für einen anderen Zugang zur universitären Lehre in der Medienwissenschaft. In: Wilke, Thomas, Florian Mundhenke, Fernando Ramos (Hg.). Mashups. Neue Praktiken und Ästhetiken in populären Medienkulturen. Wiesbaden: Springer VS, S. 153-160. ISBN: 978-3-658-05752-7.

Mashup hat sich als Begriff eingebürgert für auditiv, visuell, audiovisuell „vermischte“ Neuarrangements, Collagen, Bricolagen in der Musik, in Videos, in Computerspielen, in der (aktuellen Medien-)Kunst, in der Architektur. Es handelt sich um eine Verbindung heterogener Elemente, die etwas (scheinbar) Neues hervorbringen. Im Internet verbinden Websites unterschiedliche Elemente (beispielsweise Musik, Video, Hyperlinks) mit unterschiedlichen Funktionen. Ausgangspunkt für diesen Band ist die These, dass es einerseits mediale und kulturelle Techniken gibt, die diese Form des Mischgenres erst ermöglichen. Andererseits muss berücksichtigt werden, dass die mediale Kompetenz der User exponentiell angestiegen ist und weiter ansteigt. Der Band geht unter anderem der Frage nach, inwieweit es sich bei Mashups um eine qualitativ neue Form der Aneignung und/oder nur eine produktive Auseinandersetzung mit medialen Angeboten handelt.

Cover des Buches "Unterwegs zu neuen Welten. Star Trek als politische Utopie

Cover des Buches "Unterwegs zu neuen Welten. Star Trek als politische Utopie

Stoppe, Sebastian (2014): Unterwegs zu neuen Welten. Star Trek als politische Utopie. Darmstadt: Büchner. ISBN 978-3-941310-40-7

In den fast fünf Jahrzehnten, die seit der Ausstrahlung der Originalserie vergangen sind, hat sich Star Trek zu einem der bekanntesten popkulturellen Phänomene überhaupt entwickelt. Captain Kirk oder Mr. Spock, Captain Picard oder der Androide Data haben längst Kultstatus erreicht und Technologien wie das Beamen oder der Warp-Antrieb befeuern noch immer die Phantasien von Millionen. Keine Frage: Star Trek gilt als Inbegriff von Science Fiction.

Genau dies zweifelt Sebastian Stoppe in diesem Buch an. Seine These: Bei Star Trek handelt es nicht um eine Science Fiction-Erzählung, sondern um einen utopischen Text. Aber lässt sich ein Film- und TV-Franchise wie Star Trek überhaupt mit klassischen, utopisch-literarischen Texten vergleichen? Gibt es so etwas wie eine Star Trek-Philosophie? Und wird bei Star Trek gar ein utopischer Gesellschaftsentwurf gezeigt?

Cover Evangelium als Kommunikation

Cover Evangelium als Kommunikation

Susanne Vollberg (2014): Evangelium als Kommunikation – Ansichten und Aussichten in Zeiten des Web 2.0. In: Michael Domsgen / Bernd Schröder (Hg.): Kommunikation des Evangeliums. Leitbegriff der Praktischen Theologie. Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, S. 49-60. ISBN 978-3-374-03878-7.

Seit Beginn dieses Jahrhunderts hat die Rede von der »Kommunikation des Evangeliums« viel Beachtung gefunden in den Subdisziplinen der Praktischen Theologie, aber auch in deren Grundlegung, zuletzt in Christian Grethleins Entwurf aus dem Jahr 2012.
Die Beiträge dieses Bandes diskutieren das Anregungspotential des Begriffs – nicht entlang disziplinärer Grenzen, sondern im Blick auf die Akteure und Ansprechpartner der Kommunikation, die in Gang gesetzt werden soll: Pfarrer und Ehrenamtliche, ökumenisches und interreligiöses Gespräch, Menschen in verschiedenen Phasen ihres Lebenslaufes.

Cover Television Audiences

Cover Television Audiences

Susanne Vollberg (2014): Pioneering the Peoplemeter: German Public Service. In: Jérôme Bourdon / Cécile Méadel (Eds.): Television Audiences across the World. Deconstructing the Ratings Machine. Basingstoke: Palgrave Macmillan, S. 102-111. ISBN 978-1-137-34509-7.

This book is the first to explore the composition of television ratings in a cross-cultural, comparative manner. Using both communication history and the sociology of quantification, Television Audiences Across the World illuminates why the whole television industry, and television audiences themselves, refer to ratings as the main way to represent the television-watching public. It shows how a specific technology, the peoplemeter, has become the 'state of the art' in very different cultural contexts, including major non-Western countries. It analyses how television audience measurement succeeds in homogenizing diverse ways of watching television among different populations, creating 'apparent nations', and at times ignoring entire regions or parts of the population. The chapters in this volume discuss why television audience measurement has become the dominant model for the evaluation of popularity in the post-modern world, the true 'voice of the masses', still powerful in supposedly fragmented societies.

Cover Rhetorik der Selbsttäuschung

Cover Rhetorik der Selbsttäuschung

Dittmar, Claudia (2014): Opfer der eigenen Propaganda. Die Eliten des DDR-Fernsehens und ihre Auseinandersetzung mit dem „Westfernsehen“. In: Gerd Antos, Ulla Fix, Bettina Radeiski (Hg.) (2014): Rhetorik der Selbsttäuschung. Berlin: Frank & Timme, S. 223-242. ISBN 978-3-865-96513-4.

Illusionen, Ideologien, Vorurteile und Verschwörungstheorien – das 20. Jahrhundert gleicht einer Folge kollektiver Selbsttäuschungen. Aber auch Internet, Konsumund Kommerz surfen erfolgreich auf den Wellen gemeinschaftlicher Lebenslügen. Verblüffend ist dabei ihre Resistenz gegen offensichtliche Widersprüche, Aufklärung und Faktenwissen.
Sprach- und Literaturwissenschaftler, Philosophen und Historiker begeben sich auf die Spur der Rhetorik dieser Lebenslügen: Welche Verbreitungswege, Muster und Mechanismen machen kollektive Selbsttäuschungen so erfolgreich? Warum werden Gruppen zu „Opfern ihrer eigenen Propaganda“? Welche Rolle spielen dabei Sprache und Kommunikation?
Claudia Dittmar untersucht am Beispiel des DDR-Fernsehens und insbesondere anhand der Ost-West-Auseinandersetzung im Fernsehen, wo und wie solche Prozesse der Selbsttäuschung abliefen und zu welchen Ergebnissen sie führten.

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