Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Dr. Werner C. Barg (Vertretungsprofessor)

Dr. Werner Barg (Vertretungsprofessor)

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Dr. Werner C. Barg (Vertretungsprofessor)
Sprechzeit in der Vorlesungszeit: Mi, 16-17 Uhr sowie n.V.
Sprechzeit in der vorlesungsfreien Zeit: n.V.
Raum 210
Tel.: (0345) 55 235 80

Aktuelle Forschungsschwerpunkte

  • Film- und Medientheorie
  • Medienanalyse: u.a. Analyse konventioneller und innovativer TV-Formate (Fernsehserie, Hybride Formate, Doku-Drama)
  • Kinder- und Jugendfilm, Jugendkultur und Mainstreamkino
  • Wissensvermittlung durch Medien

Themenschwerpunkte / Erfahrungen

  • Geschichte, Theorie und Ästhetik von audiovisuellen Medien (Film, Fernsehen, Multimedia)
  • Erzählkino / narrativer Film (Theorie sowie Praxis als Autor, Produzent, Regisseur)
  • Dokumentarfilm (Theorie sowie Produktion und Regie, aktuell speziell zeitgeschichtliche Dokumentarfilme)
  • Dokumentation für TV und Bildungsmedien
  • Multimedia (Konzeption & Produktion von Websites und Apps)
  • Hybride TV-Formate (Dokufiktion, Doku-Drama)
  • Kinder- und Jugendfilm: Kinderwelten - Medienwelten; Kinderbilder im "Erwachsenenfilm"
  • Mentalitätsgeschichte und Mainstreamkino
  • Praktische Medienproduktion (Film/TV/Multimedia) als Produzent und Autor

Curriculum Vitae

  • Werner C. Barg, geb. 1957 in Neumünster, Dr. phil., Vertretungsprofessor für Audiovisuelle Medien am Department für Medien und Kommunikation der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
  • Produzent, Drehbuchautor. Dramaturg für TV und Kino. Regisseur & Produzent von Kurz- und Dokumentarfilmen, Doku-Fiktion. Filmjournalist.
  • 1976-1983 Studium der Germanistik, Soziologie und Pädagogik in Kiel, Marburg und Freiburg, anschließend Zivildienst.
  • 1985-1987 Arbeit als Medienpädagoge: Erstes Modellprojekt mit Grundschülern in Schleswig-Holstein. 1985-1989 Programmierung und Co-Leitung eines Kommunalen Kinos in Kiel.
  • Von 1987 bis 1993 Dozent für Ästhetik und Geschichte des Films an der Universität Kiel sowie für Medien & Kunst an der PH Kiel und für Medienpädagogik an der FH Sozialwesen Kiel. 1987 bis 1989 Stipendiat der Studienstiftung der Christian Albrechts Universität (CAU) Kiel.
  • 1992 Promotion an der Universität Kiel über die Filme von Alexander Kluge und Edgar Reitz.
  • 1993/94 Arbeit im Kulturmanagement: Konzeption und Leitung des bundesweiten Zelttournee-Projekts „100 Jahre Kino“ im Auftrag des Bundesverbandes Jugend und Film (BJF).
  • Von 1994 bis 1998 künstlerischer-wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Fernsehen/Film der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM). Arbeits-schwerpunkte: Drehbuch, Dramaturgie, Schauspielführung, Filmgeschichte, Filmanalyse und Medientheorie (auch in Verbindung mit Digitalen Medien), u.a. Aufbau des Lehrbereichs „Drehbuchschreiben“ in Zusammenarbeit mit Prof. Michael Lentz und Prof. Jeanine Meerapfel. Mitarbeit an der Konzeption der „Schreibschule Köln“. Mitarbeit am hochschulinternen „Hybrid-Projekten“ wie z.B. dem „Interaktiven Filmplaner“. Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Gastdozenten wie z.B.  Agniezka Holland, Istvan Szabo, Roland Klick oder Tefvik Baser.
  • 1998-2007 Studienleiter der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb).  In dieser Funktion für Konzeption und Inhalte der  Lehrangebote in Abstimmung mit Direktor Prof. Reinhard Hauff verantwortlich. Stellvertretung des Direktors in allen Fragen der Lehre und der Ausbildung. Dramaturgische Beratung der Studenten bei ihren Filmprojekten vom Drehbuch bis zum Schnitt. Seminare zur Filmästhetik, zu Filmgenres, zur Filmgeschichte sowie zur Dramaturgie des Films und des Drehbuchschreibens.
  • Von Januar 2001-2007 auch zusätzlich künstlerischer Leiter der Drehbuch-akademie an der dffb, die als Sonderprojekt der Akademie in einem zweijährigen Programm Autoren ausbildet und ausschließlich über Filmförderung und das Sponsoring von Fernsehsendern (RBB, RTL, SAT 1) sowie durch Spenden von Produktionsfirmen finanziert wurde. In dieser Funktion für die Inhalte des Ausbildungsprogramms sowie in Abstimmung mit dem Direktor für das Sponsoring zuständig.
  • In beiden Funktionen künstlerisch-dramaturgische Beratung der Studenten bei ihren Drehbuch- und Filmprojekten (siehe: Dramaturgische Beratungen im Rahmen der dffb).
  • 2005 auch einer von zwei Interims-Geschäftsführern der dffb GmbH mit Schwerpunkt Außenvertretung der Akademie und Produktion der Abschlussfilme. In dieser Zeit entstanden u.a. in Koproduktion mit der dffb die Spielfilme „Prinzessin“ von Birgit Großkopf (mit „Colonia Media“ für WDR, Premiere: Wettbewerb Festival Max-Ophüls-Preis 2006, Preis des Ministerpräsidenten; First Steps Spielfilm Award 2006), „Valerie“ von Birgit Möller (mit „credofilm“ für ZDF/Kino, Premiere: Filmfest München 2006), „Der blinde Fleck“ (mit Clausen & Wöbke für ZDF, Premiere: Filmfest München 2007, First-Steps Spielfilm Award 2007) sowie „Früher oder später“ von Ulrike von Ribbeck (mit Polyphon für ZDF, Premiere: Wettbewerb des Internationalen Filmfestivals von Locarno im August 2007).
  • Seit 2007 freiberuflicher Autor und Produzent für Kino und TV, seit 2011 in Zusammenarbeit mit der OPAL Filmproduktion, mit der ich gemeinsam als freier Produzent die herzfeld productions für die Herstellung von Spiel- und Dokumentarfilmen und seit 2012/13 die herzfeld image für die Produktion von Image- und Wirtschaftsfilmen in Berlin und Halle betreibe.
  • 2008-2011 Gastdozent für Stoffentwicklung, Medienökonomie und Medienethik am „NRW Gründerzentrum“ in Köln. Seit 2012 Lehraufträge an der HFF „Konrad Wolf“, Potsdam-Babelsberg in den Bereichen „Medienwissenschaft“ und „Digitale Medienkultur“ mit Schwerpunkt Kindermedien, Hybride Formate sowie Mediensysteme. Zudem seit 2012 Lehraufträge an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am Department für Medien- und Kommunikationswissenschaften (MuK) mit Schwerpunkt Medienanalyse und Medienökonomie.
  • Bücher: Erzählkino und Autorenfilm, Diss., Fink-Verlag München 1996; Kino der Grausamkeit, BJF-Verlag Frankfurt am Main 1996; Jugend: Film: Kultur – Grundlagen und Praxishilfen für die Filmbildung, kopaed München 2006 (Mitherausgeber; Autor); Spiel mit der Wirklichkeit (Mitherausgeber), UVK Konstanz 2012.
  • Veröffentlichungen u.a. zu Alexander Kluges TV-Programmen, David Lynchs Beziehungen zum Surrealismus, Farb- und Lichtdramaturgien in Rainer Werner Fassbinders Spätwerk, den Möglichkeiten des Special-Effect-Kinos, einigen Irrwegen in die virtuelle Welt, zum Psychothriller (gemeinsam mit Hinderk Emrich).
  • Seit 1993: Freier Mitarbeiter in den Kulturressorts/Film verschiedener Zeitungen (WAZ; sh:z); Essays und Filmbeiträge für „Fischer Film Almanach“, „Lexikon des Kinder- und Jugendfilms“, „medienconcret“ und „tv diskurs“. Seit 2014 Autor der Filminformationsplattform „Top Video News“.
  • Filmpolitische Aktivitäten: Gründungsmitglied der Filmförderung Schleswig-Holstein e.V. Mehrjährige Arbeit im Vorstand der Filmförderung Schleswig-Holstein e.V. und im Vorstand des Bundesverbandes Jugend und Film (BJF). Langjähriges Mitglied des Filmbüro NW. Mitglied im Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD).
  • 1. Vorsitzender des Kuratoriums des Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrums (KJF).
  • Jurytätigkeiten u.a. in der Jury des „Internationalen Verbandes der Filmclubs (FICC)“ beim Internationalen Filmfestival von Locarno 1998 und in der PANORAMA-Kurzfilmjury, Berlinale 2000
  • Seit 1986 Film- und Videoproduktionen mit „Vulkan-Film“. Beiträge für den NDR; Auftragsproduktionen für Firmen und Verbände. Eigene Kurz- und Dokumentarfilme, Drehbücher.
  • Weitere Infos unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Barg   

Publikationen

Veröffentlichungen zur Medientheorie und Mediengeschichte, zu Filmästhetik und Filmanalyse (Auswahl)

Bücher/DVD

  • Erzählkino und Autorenfilm. Zur Theorie und Praxis filmischen Erzählens bei Alexander Kluge und Edgar Reitz. München: Fink-Verlag, 1996, 501 S., ISBN 3-7705-3001-2 (Diss.)
  • Kino der Grausamkeit. Die Filme von Sergio Leone, Stanley Kubrick, David Lynch, Martin Scorsese, Oliver Stone und Quentin Tarantino. Frankfurt/Main: BJF-Verlag, 1996, 156 S. ISBN 3-89017-147-8 (Mitherausgeber: Thomas Plöger)
  • DVD „Filmsprache und Filmanalyse“. Konzept (gemeinsam mit Horst Schäfer) & Redaktion, Vertrieb: Remscheid: KJF, 2005
  • Spiel mit der Wirklichkeit. Zur Entwicklung doku-fiktionaler Formate in Film und Fernsehen. (Mitherausgeber: Kay Hoffmann, Richard Kilborn). Konstanz: UVK-Verlag, 2012, 428 S. ISBN 978-3-86764-257-6

Artikel & Essays in Büchern und Fachzeitschriften

  • „Correct“ history – fasely told. Intertextuality and the interpretation of history in Rainer Werner Fassbinders Lola and Lili Marleen. In: Kodikas/Code, Volume 17, Tübingen: Narr-Verlag, 1994, S. 91-107
  • Ein Dokumentarist des Protestes. Alexander Kluges Theorie des Dokumentarfilms. Beobachtungen zu seinen Essayfilmen und Fernsehmagazinen. In: Manfred Hattendorf (Hrsg.): Perspektiven des Dokumentarfilms (= diskurs film 7),München: diskurs-verlag, 1995, S. 111-126
  • Grenzenlose Phantasie!? 100 Jahre Kino – Auf dem Weg zum synthetischen Film. In: Horst Schäfer/Walter Schobert (Hrsg.): Fischer Film Almanach 1995, Frankfurt/Main: Fischer-Verlag, 1995, S. 480-490
  • Die Mythologie der Gewalt – Sergio Leones Kino-Märchen. In: Werner C. Barg/Thomas Plöger: Kino der Grausamkeit, Frankfurt/Main: BJF-Verlag, 1996, S. 9 – 28
  • Die Mechanismen der Gewalt – Stanley Kubricks Kino-Visionen. In: Werner C. Barg/Thomas Plöger: Kino der Grausamkeit, Frankfurt/Main: BJF-Verlag, 1996, S. 29 – 54
  • Die Tragikomik der Gewalt – Quentin Tarantinos PULP FICTION. In: Werner C. Barg/Thomas Plöger: Kino der Grausamkeit, Frankfurt/Main: BJF-Verlag, 1996, S. 135 - 144
  • Die Revolution in Großaufnahme – Ein Plädoyer für das Nachdenken über neue Formen der Filmgeschichtsschreibung. In: Knut Hickethier u.a. (Hg.) Der Film in der Geschichte, Berlin: Ed. Sigma, 1997, S. 241-254
  • (Irr)-Wege in die virtuelle Welt: Film, Computer, Cyberspace. In: Wolfgang Zacharias (Hrsg.): Interaktiv – Im Labyrinth der Möglichkeiten, Remscheid 1997, S. 99-105
  • Neue Moderne!? - Eine medienästhetische Standortbestimmung des Kinos am Beginn des 21. Jahrhunderts. In: Horst Schäfer (Hrsg.): Lexikon des Kinder- und Jugendfilms, Meitingen: Corion-Verlag, 2000, Kapitel 6: Genre, Themen und Aspekte
  • Kino aus dem Geist des Videospiels: Das MATRIX-Phänomen. Ein Essay. In: Horst Schäfer (Hrsg.): Lexikon des Kinder- und Jugendfilms, Meitingen: Corion-Verlag, April 2004 (16. Erg.-Lfg.)
  • Filmästhetik, Filmsprache, Filmanalyse – Geschichte, Methoden, Perspektiven. In: Werner Barg, Jan Schmolling  u.a. (Hrsg.): Handbuch: Jugendkultur und Filmverstehen. München: Kopäd-Verlag, 2005
  • Hinter dem Roten Vorhang. Notizen zum Kino der Grausamkeit in den Filmen David Lynchs. In: Eckhard Pabst (Hrsg.): A Strange World – Das Universum des David Lynch. Kiel: Verlag Ludwig, 2005, S. 250 - 261
  • Der metaphysische Psychothriller. In: Psychopraxis 5/2006, S. 22 – 30 (gemeinsam mit Hinderk Emrich)
  • Fake und Fakten – Zum Umgang mit Dokument und Fiktion in Film und Fernsehen. In: tv-diskurs Nr. 2/2010, Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2010, S. 54 - 57
  • Skandalfilme. Von der Lust an der Provokation. In: tv-diskurs Nr. 4/2010, Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2010, S. 40 – 45
  • Gefühle & Fakten – Doku-Spuren im Spielfilm. In: Spiel mit der Wirklichkeit. Zur Entwicklung doku-fiktionaler Formate in Film und Fernsehen. Konstanz: UVK, 2012, S. 73 – 89
  • „Hunger nach Realität“ oder: Die Geburt des Doku-Dramas im westdeutschen Fernsehen aus den Quellen der Aufklärung und der Unterhaltung. In: Spiel mit der Wirklichkeit. Zur Entwicklung doku-fiktionaler Formate in Film und Fernsehen. Konstanz: UVK, 2012, S. 279 – 291
  • Wirklichkeitsspiel – Zur Erzähldramaturgie doku-fiktionaler Fernsehformate. In: Spiel mit der Wirklichkeit. Zur Entwicklung doku-fiktionaler Formate in Film und Fernsehen. Konstanz: UVK, 2012, S. 319 – 337
  • Die Spannung steigt! In: tv-diskurs Nr. 1/2013. Konstanz: UVK, 2013, S. 28 – 33
  • Künstlerische Provokation oder Kommerzielles Kalkül – Gedanken zur Schaulust von Sex und Gewalt im Kino. In: medienconcret. Magazin für die pädagogische Praxis: Sex & Crime, Köln 2013, S. 54 – 58
  • Helden Unchained. Zwei besondere Vorbildfiguren im aktuellen Hollywoodkino. In: tv-diskurs Nr. 3/2013. Konstanz: UVK, 2013, S. 40 -45
  • Moral in Serien 1: The Sopranos – Schuld ohne Sühne? In: tv-diskurs Nr. 1/2014. Konstanz: UVK, 2014, S. 90 – 95
  • Moral in Serien 2: Breaking Bad – das Böse stirbt!? In: tv-diskurs Nr. 2/2014. Konstanz: UVK, 2014, S. 80 – 85
  • Moral in Serien 3: Die Moral eines geheimen Krieges. Ein Vergleich der Serien „24“ und „Homeland“. In: tv-diskurs Nr. 3/2014. Konstanz: UVK, 2014, S. 90 – 95
  • Die Herrschaft der Fiktion über die Fakten? – Anmerkungen zum aktuellen Geschichtsfernsehen. In: tv-diskurs Nr. 4/2014. Konstanz: UVK, 2014, S. 38 – 43
  • „Man muss das Doku-Drama ernst nehmen“ – Gespräch mit Raymond Ley. In: tv-diskurs Nr. 4/2014. Konstanz: UVK, 2014, S. 44 – 49
  • BREAKING TIME. Innovatives und traditionelles Erzählen in aktuellen Fernsehserien. In: Medienconcret – Erzählwelten 3.0. Köln: jfc/KJF 2015
  • Grusel, Gewalt, Gefühl. Moralische Diskurse in "The Walking Dead". In: tv diskurs. Verantwortung in audiovisuellen Medien. 19. Jg., 1/2015 (Ausgabe 71), S. 80-83
  • Sterben, um zu leben? Der Tod und das Kino. In: tv diskurs. Verantwortung in audiovisuellen Medien. 19. Jg., 3/2015 (Ausgabe 73), S. 58-63
  • Das Zeitalter der Frauen hat begonnen ... In: tv diskurs. Verantwortung in audiovisuellen Medien. 19. Jg., 4/2015 (Ausgabe 74), S. 82-87
  • Fassbinders Verzweiflung. Die Wiederentdeckung eines (fast) vergessenen Meisterwerks aus filmphilosophischer Perspektive: „Despair – Eine Reise ins Licht“. In: Michael Töteberg (Hg.): Rainer Werner Fassbinder. Zweite Auflage: Neufassung. In: Text + Kritik, Heft 103/Dezember 2015, S. 90 – 99
  • Politik als Kompromiss und Intrige. Die Darstellung politischer Entscheidungsprozesse in US-amerikanischen und europäischen High-Quality-Serien. In: tv diskurs. Verantwortung in audiovisuellen Medien. 20. Jg., 1/2016 (Ausgabe 75), S. 70-73
  • Literarische und kinematografische Raumkompositionen in Hercule-Poirot-Romanen und Verfilmungen. In: Kretschmar, Judith; Stobbe, Sebastian; Vollberg, Susanne (Hg.) Hercule Poirot trifft Miss Marple. Darmstadt: Büchner, 2016, S. 135 – 152

Veröffentlichungen zur Medienpädagogik und zur Filmbildung, zur Jugendmedienarbeit und zum Kinder- und Jugendfilm

Bücher

  • Handbuch: Jugend:Film:Kultur – Grundlagen und Praxishilfen für die Filmbildung.  München: kopaed-Verlag, 2006, 272 S., ISBN 3-938028-15-7 (Mitherausgeber, Autor)

Artikel & Essays

  • Das Kino der Rebellen – Jugendprotest im internationalen Film seit dem Zweiten Weltkrieg. In: Horst Schäfer (Hg.): Lexikon des Kinder- und Jugendfilms, Meitingen: Corion-Verlag,  November 2007 (26. Erg.-Lfg.)
  • Wege zum Film. In: Jan Schmolling (Hg.): ZOOM 2009: Imaging & Animation. München: kopaed-Verlag, 2009
  • Spannende Geschichten aus der Geschichte – Zur Bedeutung des Fernsehens als historisches Gedächtnis für junge Leute. In: Medienconcret: Politik 2.0. , Köln 2009, S. 56-60
  • Kinderbilder und Kindheitsdarstellungen in Spielfilmen für Erwachsene – Versuch einer Typologie. In: Horst Schäfer/Claudia Wegener (Hg.): Kindheit und Film, Konstanz: UVK 2009, S. 201-220
  • Literarische und filmische Phantasiewelten – Technologische Neuerungen als Basis für die Verfilmung von Kinder- und Jugendbüchern. In: Horst Schäfer/Claudia Wegener (Hg.): Kindheit und Film, Konstanz: UVK 2009, S. 259-267
  • Kinderbilder und Kindheitsdarstellungen in Spielfilmen für Erwachsene. Projektionsflächen der Erwachsenen-Probleme. In: tv-diskurs Nr. 3/2009. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 2009, S. 14 -19
  • Blockbuster Culture. Warum Jugendliche das populäre Unterhaltungskino lieben. In: Medienconcret: Gute Unterhaltung, Köln 2010, S. 52 - 56
  • Fantasy – phantastische Weltorientierung für Kinder und Jugendliche. In: Petra Josting/Klaus Maiwald (Hg.): Verfilmte Kinderliteratur. Gattungen, Produktion, Distribution, Rezeption und Modelle für den Deutschunterricht. München: kopaed-Verlag, 2010, S.51 – 61
  • Zum Sehen geboren, nicht zum Schauen bestellt. In: Medienconcret: Digitale Kreativität, Köln 2011, S. 92 – 95
  • Wo die wilden Kerle wohnen. Zur formalen Konstruktion von Erzählungen für Kinder und Erwachsene im Mainstream-Kino. In: Christian Exner/Bettina Kümmerling-Meibauer (Hg.): Von wilden Kerlen und wilden Hühnern. Perspektiven des modernen Kinderfilms. Marburg: Schüren-Verlag, 2012, S. 55 - 61
  • In der Kammer des Schreckens. Funktionen des Düsteren für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Fantasy-Film. In: Ute Dettmar u.a. (Hg.): SchWellengänge. Zur Poetik, Topik und Optik des Fantastischen in Kinder- und Jugendliteratur und –medien.Ffm: Peter Lang, 2012

Zeitungen/Periodika

  • Seit 1993 ca. 50 Filmkritiken/Jahr  im „sh:z“ (Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag/ Flensburger Tageblatt,  Auflage: 250.000/Tag)  über neue Kinofilme, Festivals (Berlinale; Nordische Filmtage Lübeck) sowie Porträts und Essays über Regisseure (Edgar Reitz, Peter Greenaway,  Oliver Stone, Detlev Buck etc.) und Themen ( 100 Jahre Kino, Kino und Computer, Retrospektiven etc.).
  • 1995 - 1998 zudem Filmkritiken für die Kulturredaktion der “Westdeutschen Allgemeinen Zeitung” (WAZ)
  • 1995 – 2001 Rezensionen neu erschienener Film-Fachbücher in der Zeitschrift MEDIENwissenschaft (hrsg. von Jürgen Felix u.a.) Marburg: Schüren-Verlag
  • Seit 1998 Beiträge über Einzelfilme sowie Essays für das Lexikon des Kinder- und Jugendfilms (hrsg. von Horst Schäfer) Meitingen: Corion-Verlag
  • Seit 2014 Filmkritiken für die Online-Filminformationsplattform Top Video News

Filmographie

Drehbücher & Projekte als Autor (aktuelle Auswahl)

  • 2007/2008 Die Odyssee der Kinder Co-Autor des Films und Co-Regie (für die Spielszenen), 52 min. Doku-Drama für ZDF und ARTE  über die „Teheran-Kinder“, eine Vertreibungs- und Fluchtgeschichte jüdischer Kinder aus Deutschland und Polen während des II. Weltkrieges. Produktion: Studio 52 GmbH Berlin (Stephan M. Vogel)
  • 2007/2008 Unter Verdacht: Wespennest ZDF-Samstagskrimi, 90 min. Eva Prohacek ermittelt im Milieu illegaler Beschäftigung im europäischen Fernlastverkehr. Produktion: Pro GmbH Köln (Mario Krebs)
  • 2006/2007 Die Deutschen Chefdramaturgie für die 10-teilige ZDF-Doku-Fiktion-Serie; Dramaturg Folge 5, 7 - 10, Sendetermine: Oktober – November 2008, Regie: Olaf Götz; Christian Twente, Produktion: Gruppe5Filmproduktion, Köln (Uwe Kersken)
  • 2006/2007 Bismarck und das Zweite Reich Co-Autor der Folge 9 in der Serie „Die Deutschen“ Sendetermin: November 2008. Regie: Olaf Götz. Produktion: Gruppe5Filmproduktion, Köln (Uwe Kersken)
  • 2006/2007 Wilhelm und die Welt Co-Autor der Folge 10 in der Serie „Die Deutschen“. Sendetermin: November 2008. Regie: Olaf Götz. Produktion: Gruppe5Filmproduktion, Köln (Uwe Kersken)
  • 2009 F.W. Raiffeisen – Einer für alle Drehbuch für einen historischen Spielfilm über den bedeutenden Sozialreformer des 19. Jahrhunderts.Produzenten, u.a.: Michael Ballhaus
  • 2010/2011 JAHRESTAGE – 365 Tage - 365 Ereignisse - 365 Clips Autor von über 170 historischen Doku-Clips, in denen für jedes Datum des Jahres ein historisches Ereignis dokumentiert wird, das weltbewegend sich zugetragen hat, seitdem die Bilder laufen lernten. Produktion: history-vision.de/Opal Filmproduktion Vertrieb, u.a.: faz.net; sz.de
  • 2011 „SCHAUT HER, DAS IST DER KRIEG“ Dokumentarfilm nach der gleichnamigen Hör-CD von Dieter Wellershoff. Produktion: history-vision.de
  • 2011 KÜSTENWACHE: DIE BERNSTEINHEXE Folge für die ZDF-Serie „Küstenwache“, gemeinsam mit Ko-Autor Andreas Dirr. Produktion: OPAL Filmproduktion GmbH
  • 2011-2013 YOUR HISTORY–Die Geschichte des Holocaust Konzeption für ein Webportal zum Thema NS-  Völkermord und Autor von 75 Doku-Kurzfilmen für das  Portal, in der Geschichte und Vorgeschichte des   Holocaust und des Nationalsozialismus für Jugendliche  ab 14 dargestellt wird. (Gesamtlänge: 480 min.)  Produktion: history-vision.de/Hallesches Institut für  Medien (HIM), gefördert durch das Bundesfamilien-  Ministerium.
  • 2013/2014 HISTORIXX – Die virtuelle Geschichtswerkstatt für Kinder Autor von 100 Clips sowie 100 audiovisuell-interaktiven Quizmodulen zu Politik, Zeitgeschichte, Kultur und Sport, die als Filmbeispiele für Eigenproduktion auf dem Webportal veröffentlicht werden, auf dem Kinder und Jugendliche eigene Kurzfilme mit historischem Archivmaterial im Online-Schnitt herstellen können. Produktion: history-vision.de Förderung: Ein Netz für Kinder
  • 2014 Es liegt was in der Luft Literaturverfilmung, 90 min.   Treatment für einen historischen Spielfilm über eine  Familiengeschichte in Berlin frei nach Motiven des  Romans „Die roten Matrosen“ von Klaus Kordon   Produktion: Opal-Film (Alexander von Hohenthal)
  • 2014 Berlin 1945 – Trümmer, Tränen, Neubeginn Dokumentation, 45 min.  Produktion: history-vision.de   DVD-Vertrieb: DER TAGESSPIEGEL
  • 2014 Das Jahr 1945 –  Eine Chronik Dokumentation in 12 History-Clips  Produktion: history-vision.de   DVD-Vertrieb: Filmsortiment, Hamburg
  • 2014 Die Geschichte des 2. Weltkrieges Dokumentation in 12 History-Clips  Produktion: history-vision.de   DVD-Vertrieb: Filmsortiment, Hamburg

Projekte als Produzent mit „herzfeld productions“ (gemeinsam mit Alexander von Hohenthal)

  • 2012/2013 ÜBER DAS MEER – Die DDR-Flucht des Erhard Schelter Dokumentarfilm/Dokudrama (45 min. TV & 80 min. Kino). Regie: Arend Agthe. Produktion: herzfeld productions  Ausstrahlung TV-Fassung: NDR-Fernsehen  Kino-Verleih: BASIS-Filmverleih, Berlin. Kinostart: 16.01.2014
  • 2014 (in Produktionsvorbereitung): EINSAMKEIT UND SEX UND MITLEID Kinospielfilm/Komödie, 120 min. Regie: Lars Montag. Produktion: herzfeld productions Halle. Kino-Verleih: X-Verleih. TV-Koproduzenten: BR, WDR

Dramaturgie (aktuelle Auswahl)

  • 2008/2009 AMO Historischer Spielfilm um den Aufstieg eines schwarzen Sklavenjungen im Deutschland des 17. Jahrhunderts. Autor: Andreas Dirr. Drehbuchförderung, Bundesbeauftragter für Kultur & Medien (BKM)
  • 2008/2009 LIEBE HOCH DREI Liebesdrama einer jungen Frau, die durch die Irrungen und Wirrungen in einer Dreiecksbeziehung ihren eigenen Weg als Schriftstellerin findet. Autorin/Regisseurin: Anna Ditges
  • 2008 FAST UNSICHTBAR Eine junge Frau gerät während einer Militärübung in einem deutschen US-Camp in ein Verwirrspiel aus Lüge, Intrige und Gewalt. Autorin/Regisseurin: Teresina Moscatello. Drehbuchförderung, Filmförderungsanstalt (FFA)

Dramaturgie (im Rahmen der DFFB)

Spielfilme

  • 2007 Früher oder später (ZDF, Ulrike v. Ribbeck, 88 min.)
  • 2007 Der blinde Fleck (ZDF, Tom Zenker, 90 min.)
  • 2006 Valerie (ZDF, Birgit Möller, 85 min.)
  • 2006 Prinzessin (WDR, Birgit Großkopf, 93 min.)
  • 2005 Mollys Way (ZDF, Emily Atef, 90 min.)
  • 2004/2005 Liebeskind (ZDF, Jeanette Wagner, 85 min.)
  • 2004/2005 Die Boxerin (ZDF, Catharina Deus, 105 min.)
  • 2004 Strähl (ZDF/SFF, Manuel Henry, 95 min.)
  • 2003/2004 Mitfahrer (WDR, Nicolai Albrecht, 90 min.)
  • 2003 Detroit (ZDF, Ludwig/Glaser, 85 min.)
  • 2003 Heimkehr (ZDF, Damir Lukacevic, 90 min.)
  • 2003 Northern Star (ZDF, Felix Randau, 90 min.)
  • 2002 Nicht Fisch, nicht Fleisch (ZDF, Matthias Keilich, 90 min.)
  • 2002 Paule und Julia (BR/MDR, Torsten Löhn, 83 min.)
  • 2001 Berlin is in Germany (ZDF, Hannes Stöhr, 90 min.)
  • 2001 My sweet home (ZDF, Filippos Tsitos, 83 min.)
  • 2000 Freunde (ZDF, Martin Eigler, 100 min.)
  • 2000 Fremde Freundin (ZDF, Anne Hoegh Krohn, 80 min.)
  • 1999 Downhill City (ZDF, Hannu Salonen, 96 min.)

Dokumentarfilme

  • 2002 Pinochet’s Children (SWR/ARTE, Paula Rodriguez, 83 min.)
  • 2001 Dreckfresser (ZDF, Branwen Okpako, 70 min.)
  • 2000 Dort oben wo der Teufel wohnt (Carmen Trocker, 55 min.)
  • 1999 Jenseits von Tibet (SWR, Solveig Klaßen, 85 min.)

Kurzfilme

  • 2005 Blackout (Max Erlenwein, „Perspektive Deutsches Kino“, Berlinale 2005, 30 min.)
  • 2002 Charlotte (Ulrike v. Ribbeck, „Perspektive Deutsches Kino“, Berlinale 2004, Cannes-Festival 2004, 30 min.)
  • 2004 Abhaun! (Christoph Wermke, Short-Tiger-Award der FFA, 2004)

Projekte als Produzent mit „Vulkan-Film“

  • 2006 GERO, GERD UND DIE GROSSARTIGE Kurzfilm, 14 min. Zwei Nachbarn in einem Berliner Hinterhof kommen sich über die Musik der französischen Sängerin Dalida näher.Buch & Regie: Lisa Adler, Ausstrahlung bei Canal + und Multi TV Afrique: abApril 2008; bei Canal Satélite Digital Spain: ab November 2008,Deutschland-Premiere: Max-Ophüls-Festival Saarbrücken, Januar 2007,Frankreich-Premiere: FIPA Biarritz, Januar 2007, Mehr als 30 Aufführungen europaweit aufFestivals/Events, u.a: Centre Pompidou, Paris. Internationales Filmfestival Cork, Irland, Preis : Outlook Award, Internationales Kurzfilmfestival Santiago de Compostela, Sektion: Best European Shortfilm, Face á Face Festival St. Etienne, Preis: Premiere Prix du Public GLFP, Paris,Preis: Canal + Price

Produktionen 1985-2000 (auch Buch/Regie/Schnitt)

  • 2001 Tüte voller Geld Doku-Fiktion, Komödie, 14 min. Vertrieb: div. Festivals
  • 1998 kleingedrucktes Kurzfilm, 35mm, 1:30 min
  • 1993/94 Deutschland Zéro Doku-Drama über die „Wendezeit“ 1989, 15 min. Vertrieb: div. Festivals; Kurzfilmtournee des Kath. Filmwerks: „Augenblicke im Kino“

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