Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Christoph Borbach, M. A.

Christoph Borbach, M. A. © MLU Halle-Wittenberg

Christoph Borbach, M. A. © MLU Halle-Wittenberg

Christoph Borbach, M. A.
Sprechzeit: n. V.
Raum 204

Tel.: (0345) 55 235 88

Christoph Borbach ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl ›Musik und Medien‹ in der Abteilung Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Zuvor war er Wissenschaftlicher Koordinator des Graduiertenkollegs ›Locating Media‹ an der Universität Siegen, Junior Fellow am Forscherkolleg ›Medienkulturen der Computersimulation‹ (MECS) an der Leuphana Universität Lüneburg und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Siegen. Er hatte Lehraufträge u. a. an der Universität Wien, der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und der Humboldt-Universität zu Berlin, wo er zuvor Medien-, Musik- und Geschichtswissenschaft studierte und am Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte sowie für Medientheorien beschäftigt war. In seinem Dissertationsprojekt widmet er sich einer medienepistemologischen Analyse der Signallaufzeit mit einem Fokus auf Radar. Zu seinen weiteren Forschungsschwerpunkten zählen: Medientheorie der Stimme; Datenvisualisierung; Medienarchäologie der Verzögerung; Sensormedien. Zuletzt publizierte er über GPS, Navigationssysteme und akustische Medien. Seit 2015 hielt er Vorträge u. a. an der Hebrew University of Jerusalem (Isreal), der University of Applied Sciences and Arts Northwestern Switzerland (Basel), der Universität Konstanz, der Karlstad University (Schweden), der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, dem Museum für Kommunikation (Berlin), der Hochschule für Musik (Detmold), der Bauhaus-Universität Weimar und dem Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven.

Publikationen (Auswahl)

„Gestörte Kommunikation. Die Geburt der Echoortung als Praxis der Rohrpost – Eine Fußnote zur Mediengeschichte der Post“. In: René Smolarski (Hrsg.): Verbindung halten. (Post)kommunikation unter schwierigen Verhältnissen, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2020, S. 21–40.

„Epistemologisches Reverse Engineering. Oder: Über Techniktheorie(n), Gilbert Simondon und das Echolot“. In: Eckhard Geitz, Christian Vater und Silke Zimmer-Merkle (Hrsg.): Black Boxes – Versiegelungskontexte und Öffnungsversuche. Interdisziplinäre Perspektiven (Reihe Materiale Textkulturen Band 31), Berlin u.a.: De Gruyter, 2020, S. 227–252.

„Navigating (through) Sound. Auditory Interfaces in Maritime Navigation Practice, 1900–1930“. Interface Critique No. 2 (2019), S. 17–33 [auch als open access: https://journals.ub.uniheidelberg.de/index.php/ic/article/view/66977/60265   ].

„Arbeiten am Luftlagebild. Über das Denken in Ko-Operationsketten“. In: Sebastian Gießmann und Tobias Röhl (Hrsg): Materialität der Kooperation (Reihe Medien der Kooperation), Wiesbaden u.a.: Springer VS, 2019, S. 121–176 [zusammen mit Tristan Thielmann].

„Speichern als Übertragen – Übertragen als Speichern. Zur technischen Frühgeschichte akustischer delay lines und ihre Verschränkung zweier Medienfunktionen“. Technikgeschichte Jg. 86 Heft 2, 2019, S. 101–129 [peer reviewed].

„Reduced to the Max. Medienminiaturisierung als Erfolgsgeschichte am Beispiel der GPS-Empfänger“. In: Oliver Ruf und Uta Schaffers (Hrsg.): Kleine Medien. Kulturtheoretische Lektüren (Reihe Mikrographien / Mikrokosmen. Kultur-, literatur- und medienwissenschaftliche Studien Band 1), Würzburg: Königshausen & Neumann, 2019, S. 35–57.

„Mister Phonograph. Das Gendering des Phonographen und Echos Re-Inkarnation als Mann“. In: Rebecca Grotjahn u.a. (Hrsg.): Das Geschlecht musikalischer Dinge (Reihe Jahrbuch Musik und Gender Band 11), Hildesheim: Olms, 2019, S. 133–144 [peer reviewed].

„Sprachspiele | Stimmsynthesen. Zur nachrichtentechnischen Genese des auditiven Pendants von ELIZA“. In: Stefan Höltgen und Marianna Baranovska (Hrsg.): Hello, I’m ELIZA. Fünfzig Jahre Gespräche mit Computern (Reihe Computerarchäologie Band 4), Bochum/Freiburg: Projektverlag, 2018, S. 177–198.

„Flying the Beam or The Sonic Ecology of Western Wayfinding in Aviation, ca. 1930“. In: Sabine Breitsamer und Cansu Karakiz (Hrsg.): The Global Composition. Conference on Sound, Ecology, and Media Culture Proceedings (Reihe Dieburg Series on Acoustic Ecology No. 4), Dieburg: Universitätsverlag, 2018, S. 132–140.

„Chronogrammatologie. Zeitregistratur der Laufzeit bei Hermann von Helmholtz um 1850“. In: Julia Engelschalt u.a. (Hrsg.): Schafft Wissen: Gemeinsames und geteiltes Wissen in Wissenschaft und Technik: Proceedings der 2. Tagung des Nachwuchsnetzwerks „INSIST“, 2016, München, S. 68–90 [Volltext: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-58220-7   ] [peer reviewed].

„Experimentelle Praktiken. Apparative Radioexperimente in der Weimarer Republik“. Navigationen: Zeitschrift für Medien- und Kulturwissenschaften Jg. 17 Nr. 1, 2017, S. 129–149.

„(un)erhörte Stimmen – Affekte und Effekte einer genuinen Medien-Sprech-Kunst“. In: Kati Hannken-Illjes u.a. (Hrsg.): Stimme–Medien–Sprechkunst (Reihe Sprache und Sprechen Band 49), Baltmannsweiler: Schneider, 2017, S. 86–97.

„Siren Songs and Echo’s Response: Towards a Media Theory of the Voice in the Light of Speech Synthesis“. On_Culture: The Open Journal for the Study of Culture 2, 2016, online: http://geb.unigiessen.de/geb/volltexte/2016/12354    [peer reviewed].

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