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HALMA. Hallische Medienarbeiten 25

Katja Kochanowski (2012): „Die leben eigentlich das Leben, das ich haben will. Auch wenn’s bloß ein Film ist…“. Vorstellung eines komplexen Forschungsdesigns zur schichtspezifischen Fernsehnutzung und erste Ergebnisse.

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halma25-final.pdf (3,1 MB)  vom 30.01.2013

Inhalt

Katja Kochanowski (2012):
„Die leben eigentlich das Leben, das ich haben will. Auch wenn’s bloß ein Film ist…“. Vorstellung eines komplexen Forschungsdesigns zur schichtspezifischen Fernsehnutzung und erste Ergebnisse.

1. Einleitung

2. Theoretische Basis
2.1. Milieustudien
2.2. Spezifika Ost
2.3. Mediennutzung

3. Forschungsdesign
3.1 Modi der Langzeitstudien
3.2 Triangulation als Untersuchungsmodus
3.3 Forschungsdesign

4. Pretest

5. Empirische Untersuchung
5.1 Vorstellung der Probanden
5.2 Beobachtungen des Mediennutzungsverhaltens

6. Gegenüberstellung der Ergebnisse

7. Evaluation der Methodik und Abschluss

Zur Autorin

Abstract

In der Diskussion über das sogenannte Unterschichtenfernsehen werden sowohl in den populären Medien als auch in der Wissenschaft zwei verschiedene Rezipientengruppen diametral gegenübergestellt: die elitären Informationssucher und die Unterhaltungshedonisten mit einfacher Bildung. Gerade die letzte Gruppe bekommt im öffentlichen Raum viel Aufmerksamkeit und wird hier oft als homogene Masse diffamiert. Diese Pilotstudie untersucht daher an drei Einzelfällen, welches Programm Rezipienten in einer ökonomisch prekären Lebenssituation und mit niedrigem Bildungsstand konsumieren und vor allem, wie sie dies tun. Um auch die Unterschiede innerhalb dieser Rezipientengruppe sichtbar zu machen, wurde eine Triangulation aus Beobachtungen, Befragungen, medialen Aufzeichnungen sowie Fernsehtagebüchern angewandt.
Die Grundlagen dieser interdisziplinären Studie, das komplexe Forschungsdesign sowie erste Ergebnisse werden in diesem Beitrag vorgestellt.

Within the discussion of viewing habits in popular media as well as in science there is drawn a contrast between two different groups of television users: the elite information seekers, on the one hand, and the hedonistic entertainment consumer with a simple education, on the other. Especially latter is in the public eye defamed as a homogenous denomination. This pilot study, therefore, inspects the viewing consumption of three families in poor economic life situation and with a low educational background and, even more important, investigates how they actually watch television. In order to show differences within this group the interdisciplinary study used a triangulation of observation, interviews, the recording of the viewed programmes in addition to the usage of television diaries.
This article presents the foundations of the study, the complex methodology as well as first results.

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