Laufende Projekte
Aktuelle Projekte am Fachbereich
DFG-Forschungsprojekt zur Programmgeschichte des DDR-Fernsehens - komparativ
Finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft wird seit Mai 2001 an vier ostdeutschen Universitäten an einer Programmgeschichte des DDR-Fernsehens gearbeitet. Wissenschaftler der Universitäten Halle und Leipzig, der Humboldt-Universität Berlin und der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam forschen gemeinsam an Sendungen und Sendeformen des Fernsehprogramms der DDR. Der Untersuchungszeitraum beginnt mit dem "offiziellen Versuchsprogramm" im Jahr 1952 und endet mit dem Sendebeginn der neugegründeten ostdeutschen Länderrundfunkanstalten am 1.Januar 1992.
Im Rahmen des DFG-Forschungsprojekts Programmgeschichte des DDR-Fernsehens – komparativ besteht in den Teilprojekten Heitere Dramatik im DDR-Fernsehen – das Fernsehtheater Moritzburg, Familienserien im DDR-Fernsehen und Programmentwicklung die Möglichkeit, Magisterarbeiten zu schreiben.
Masterstudiengang "MultiMedia & Autorschaft"
Seit April 2003 wurde der Masterstudiengang "Autorschaft & MultiMedia" an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erprobt. Der Erprobungsstudiengang war ein Projekt des von der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) bundesweit aufgelegten Programmes "KuBiM: Kulturelle Bildung im Medienzeitalter". Seit April 2005 ist der Studiengang unter dem geänderten Titel "MultiMedia & Autorschaft" als reguläres Angebot der Universität Halle-Wittenberg etabliert. Der Masterstudiengang basiert auf einer ausgewogenen Kombination von theoretischen Lehrveranstaltungen (sowohl zu spezifischen Medien- und Multimediatheorien als auch zu den allgemeinen politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und kulturellen Theorien der globalen Informationsgesellschaft) und praktisch orientierten Fachveranstaltungen, die sich sowohl mit der Methodik des multimedialen Schaffens als auch mit praxisnahen Übungen und Projekten befassen.
HALESMA / A.N.D.
Parallel zum Masterstudiengang wurde im Januar 2003 die "Hallesche Europäische Journalistenschule für Multimediale Autorschaft" (HALESMA / A.N.D.) gestartet. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt des Halleschen Instituts für Medien (HIM) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg, dem viertgrößten Medienhaus Deutschlands. Grundlage von HALESMA / A.N.D. ist die Überzeugung, dass sich das Berufsbild von Journalisten durch die Online-Medien tief greifend verändern wird. Es entsteht eine neue Form medialer Kommunikation, in der die Präsentation von Inhalten deutlich vielseitiger und komplexer wird. Der Umgang mit dem Internet wird als neue Kulturtechnik begriffen, die es zu erlernen gilt.
Studentische Krimiserie Unistadt
Das Genre des Krimis, das bereits als Abschluss der Soap Opera in deren letzten Folge zum Einsatz kam und filmisch umgesetzt wurde, soll den Studierenden die Vielfalt dramaturgischer Konzepte näher bringen. Im Seminar wenden die Studierenden die theoretischen Grundlagen der Dramaturgie von Krimiserien praktisch an: Sie entwickeln und schreiben eigene kriminalistische Geschichten, deren Protagonisten Charakteristika von Ermittlern, Verdächtigen und Mördern tragen, und zeichnen deren Motivationen plausibel nach.
