Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Philosophie des Departments

Der Studiengang Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist Moment und Ausdruck einer Weiterentwicklung und Modernisierung der Philologien, deren traditionelle Wissenschaftskonzeption mit dem neuen Studiengang in drei Bereichen systematisch ergänzt und erweitert wird

  • im Bereich der Theorie,
  • im Bereich des Gegenstandes und
  • im Bereich der Methoden.

Ausgehend von einer interdisziplinären wissenschaftstheoretischen Orientierung steht in den Medien- und Kommunikationswissenschaften das kommunikative Handeln von Individuen und Gruppen in seinen gesamten Bezügen und Bedingungen im Zentrum des forschenden und lehrenden Interesses. Zahlreiche Probleme kommunikativen Handelns werfen heute, wo die "Medien" der Kommunikation technisiert, institutionalisiert und organisiert sind, Fragen auf, die auch durch empirische Forschung beantworten werden müssen. Das "Medienzeitalter", dessen Konturen am Ausgang des 20. Jahrhunderts sich immer deutlicher als "Epochenende" und "Epochenwende" abzeichnen, erfordert heute, daß der wissenschaftliche Nachwuchs Kompetenzen zum kritischen,verantwortlichen und kreativen Umgang mit Medien und Kommunikation erwirbt. Der Studiengang Medien- und Kommunikationswissenschaften berücksichtigt diese Ausgangslage.

Kultur, Technik und Wissenschaft - konstituiert und vermittelt durch Medien und Kommunikation - bilden in den entwickelten industriellen Gesellschaften ein Netzwerk, das im Zugang und in den Partizipationsmöglichkeiten immer allgemeiner, zugleich aber in seiner Struktur, seinen Funktionen und seiner jeweiligen "Wirklichkeit" komplexer und unübersichtlicher geworden ist. Den institutionalisierten "Medien der Kommunikation" (Buch, Presse, Film, Hörfunk, Fernsehen, PC) kommt deshalb insgesamt eine zentrale Bedeutung für die Entwicklung und traditionsbildende Aufrechterhaltung individueller und korporativer kultureller Identität zu. Damit sind die professionellen Anforderungen - was man wissen muß, wie und ob man dieses Wissen anwenden kann - gewachsen für alle diejenigen, die in diesen Institutionen Kultur öffentlich machen und vermitteln.

Der Studiengang Medien- und Kommunikationswissenschaften qualifiziert für Berufsfelder, die an den Schnittpunkten von Kultur und Öffentlichkeit angesiedelt sind (z.B. im Sinne einer ästhetischen und informationellen Medienberatung in Industrie, Bildung und Alltag), wie auch dazu, die gesellschaftliche Kommunikation in den Medien kompetent zu verbessern (z.B. durch qualitative Medienkritik in der Presse, in Wissenschaftsredaktionen von Hörfunk und Fernsehen, durch Kommunikationsdesign in der Werbung und im öffentlichen Bereich).

SJS-Hymnus Bild 1

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SJS-Hymnus Bild 3

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