Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Blick auf das mitteldeutsche Multimediazentrum

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Geschichte des Instituts

Geschichte des Instituts

Die Geschichte des Instituts für Medien, Kommunikation & Sport / Dept. Medien- und Kommunikationswissenschaften hat ihren Ursprung im Jahr 1993, als Vertretungsprofessor Reinhold Viehoff aus Siegen einen Ruf an das Germanistische Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erhält. Als Professor für Medienwissenschaften orientiert sich Viehoff an der wachsenden Bedeutung von Medienberufen im Arbeitsmarkt und entwickelt rasch ein Konzept für einen medienwissenschaftlichen Nebenfachstudiengang. Schon im Wintersemester 1995/96 können die ersten Studierenden „Medien- und Kommunikationswissenschaften“ als Magisternebenfach studieren.

Der steinige Weg zum Magisterhauptfach

Die Lehrveranstaltungen finden anfangs noch in engen Räumen in der Luisenstraße statt, wo sich Professor Viehoff und seine vier Mitarbeiter noch ein einziges kleines Bürozimmer teilen. 1995 folgt dann der Umzug in ein altes Kasernengebäude im Brandbergweg. Zwar gibt es dort mehr Platz für Studenten und Lehrkräfte, allerdings erweist sich das feuchte Klima der Kellerräume als schädlich für die technischen Geräte, sodass man schnell wieder über einen erneuten Umzug nachdenkt. Professor Viehoff plant mit seinem Team, das Studienfach weiterzuentwickeln. Mit der Berufung von Doktor Gerhard Lampe als zweiten Professor im Jahr 1997 gelingt es, den bisherigen Nebenfachstudiengang wenig später auch als Magisterhauptfach zu etablieren.

Umzug ins Stadtzentrum

Im Jahr 2000 folgen weitere einschneidende Veränderungen. Das MuK-Institut nähert sich räumlich dem Zentrum der Stadt mit dem Umzug in das neu gebaute Signal-Iduna-Gebäude in der Rudolf-Breitscheid-Straße. Hier stehen den Studierenden nun modernste Räumlichkeiten und durch die ebenfalls eingemietete Fernsehakademie Mitteldeutschlands medientechnisch hochentwickelte Instrumente zur Verfügung. Zudem erhält das Institut tatkräftige Unterstützung von den Mitarbeitern des bisherigen Medienzentrums der Universität, zu denen unter anderen Dr. Claus-Dieter Edlich, Thomas Knebel, Uta Tintemann, Hans-Joachim Föllner und Regina Hantke gehören.

Im darauf folgenden Jahr beginnt durch die Ausschreibung einer dritten medienwissenschaftlichen Professorenstelle die fachliche Emanzipation von der Germanistik. Aus der Abteilung „Medien und Kommunikation“ am Germanistischen Institut geht Ende 2001 das eigenständige Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften hervor. Dr. Claus-Dieter Edlich übernimmt die Geschäftsleitung des Instituts und hält durch gut organisiertes Raum-, Technik- und Haushaltsmanagement den Professoren Viehoff und Lampe und ab 2004 ebenso Prof. Dr. Manfred Kammer den Rücken frei.

Theorie meets Praxis im Mitteldeutschen Multimediazentrum (MMZ)

Der letzte Umzug des Instituts erfolgte im September 2005 in das Mitteldeutsche Multimediazentrum (MMZ) im Zentrum der Stadt. Auf zwei Etagen findet sich hier viel Platz für mittlerweile ca. 500 Studierende in den Magister-, Bachelor, und Masterstudiengängen und ca. 40 MitarbeiterInnen. Die Nähe zu den im MMZ ansässigen Medienunternehmen ist die Basis für eine gut funktionierende Symbiose, aus der sowohl das Institut als auch die Firmen ihren Nutzen ziehen.

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